Animal Spirit - Zentrum für Tiere in Not

 






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Animal Spirit

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Über Langeweile konnten wir uns heuer am Gnadenhof wirklich nicht beklagen. Nachdem Dr. Franz-Joseph Plank den Gnadenhof in seinen neuen Verein Animal Spirit eingebracht hatte, kam der Sommer. Und mit dem Sommer kamen eine ganze Menge neuer Tiere, die wir retten konnten, die sich mittlerweile bei uns eingelebt und sich erholt haben. Ihre oft finstere qualvolle Vergangenheit haben sie inzwischen schon ein wenig vergessen. Aber jetzt steht der Winter vor der Tür und viele neue Mäuler sind zu füttern. Das Heu, das wir eingelagert haben, wird nie im Leben reichen und Medikamente brauchen wir auch noch. Bevor der Schnee fällt und der Gnadenhof Arche Noah von der Außenwelt abgeschnitten ist, müssen wir die Vorräte ausreichend aufgefüllt und die Winterstallungen bereit haben, damit unsere Tiere einen angenehmen Winter verbringen können.

(Auch als PDF-Datei mit Fotos zum herunterladen)

Wir bitten Sie, uns mit einer Spende zu unterstützen, damit wir alles Nötige kaufen können. Der Gnadenhof und seine Tiere sind auf die Hilfe von SpenderInnen angewiesen. Vielleicht möchten Sie uns ja einmal besuchen und sich mit eigenen Augen vom Wert unserer Arbeit überzeugen? Vielleicht entschließen Sie sich dann sogar zu einer Tierpatenschaft...


Aus zwei mach sechs'...
Bei unseren Pferden ist es heuer "ordentlich zugegangen". ". Gleich vier neue Pferde sind zur Tarpan-Stute Isa und unserer Messalina dazugekommen. Und was für liebe und nette! Da wären einmal die zwei Tarpanpferde Aida und Sunny, die wir aus dem aufgelassenen Tierpark Wolfsberg haben. Die beiden Halbwildpferde sind knapp dem Schlachtermesser ent- ronnen und dürfen jetzt für immer bei uns bleiben. Weiters haben wir eine be- tagte Pferdedame aufge- nommen, die Pinto-Stute Bora, die schon 28 Jahre alt ist. Nach einem langen arbeitsreichen Leben in ei- nem Reitstall, war sie zum Geldverdienen zu alt und unbrauchbar geworden. Wir freuen uns jeden Tag über ihr liebenswertes Wesen. Sie hat sich sofort integriert, versteht sich gut mit den anderen Pferden und hat sich auch als Glück für unseren Maxi erwiesen. Maxi ist der vierte Neuzugang, ein Noriker Hengstfohlen aus Kärnten. Vor ein paar Monaten war Maxi quasi eine Berühmtheit, weil er zusammen mit einem anderen Fohlen ausgerissen war und sich tagelang im Wald ver- steckt hat. Ob er gespürt hat, was sein Schicksal sein sollte? Wer weiß. Jedenfalls konnten wir Maxi davor bewahren, zu Salami oder Leberkäse verarbeitet zu werden. Unsere Stuten waren zuerst nicht sehr begeistert und haben ihn weggebissen. Nicht so die liebe Bora. Sie hat Maxi gleich adoptiert, sodass der freche Bursche doch angenommen ist und sich wohlfühlt. Die drei Tarpan-Pferde sind inzwischen auf der Waldweide - im gerade fertiggestellten neuen Pferdestall Wir suchen noch dringend Tierpaten für unsere neuen Bewohner!

Versuchskaninchen schnuppern Freiheit
Ihr bisheriges Leben haben sie auf kalten Metallböden Iin engen Gitterkäfigen verbracht. Heu kannten sie nicht und herumhoppeln konnten sie noch nie. Alle Augenblicke wurde ihre Käfigtüre geöffnet, sie wurden herausgefischt, man träufelte ihnen ätzende Lösungen in die Augen, ritzte in ihre Ohren, stach in ihre flauschigen Körper. Ihre Schmerzen ertrugen die Versuchskaninchen lautlos, sehr praktisch für die Damen und Herren, die an ihnen herum experimentierten. Es war selbstverständlich, dass wir sofort ja gesagt haben, als es um die Rettung von 100 "ausrangierten" Versuchskaninchen ging. Ausrangiert im wahrsten Sinne des Wortes, denn die Tiere waren der- art malträtiert, dass an ihnen nicht mehr experimentiert werden konnte. Die ersten 14 sind schon bei uns, zum ersten- mal im Leben durften sie aus ihrem Käfig heraus, jetzt hoppeln sie bereits herum, graben und fressen mit Appetit. Die Männchen haben wir kastriert, damit es nicht noch mehr werden. Dringendste Aufgabe war natür- lich die Vergrößerung der Freigehege, jetzt ist Eile geboten, damit der Winterstall fertig wird. Für unse- re Kaninchenschar suchen wir ganz dringend Paten. Wie wär's mit einem süßen Kaninchenschützling, der Sie wirklich nicht viel Geld kostet? Ihre Kinder oder Enkel können ihn dann gern bei uns besuchen.

Schweinische und andere Neuigkeiten
Kaum hatte unser Mitarbeiter, Herr Rendl, unseren zwei Schweinen Eva und Emma einen paradiesischen Auslauf im Wald gebaut, ist schon ein neues Schwein, der Erich, hinzugekommen. Die Damen haben sich tolerant gezeigt und heute wühlen die drei nach Herzenslust im Herbstlaub. So soll es bis zu ihrem natürlichen Ende sein. Zwei verwahrloste Schafe, um die sich ein Bauer nicht mehr gekümmert hat, sind neu. Fünf halb verhungerte Ziegen von einem Gutsbetrieb in Oberösterreich haben unsere Ziegen-herde wieder vergrößert. Der Betrieb war in Konkurs gegan-gen und die Tiere wurden einfach nicht mehr gefüttert. Nur bei unseren vier Rindern hat sich nichts getan. Außer dass Friga, die Anfang März bei uns geboren wurde, inzwischen ein ordentlicher und ansehnlicher Brocken ist. Uns wundert es nicht. Seit ihrem 3. Lebenstag war Friga immer auf der Weide, kennt nur frische Luft und saftiges Grünfutter. Heuer wird sie ihren ersten Stallwinter erleben. Von den Hendln gibt es zu berichten, dass sogar sie sich von ihrer höllischen Vergangenheit in der Legebatterie erholt haben und mittlerweile ein ganz normales, zufriedenes Hühnerleben führen. Gerade bei den Hühnern wird deutlich, dass sich auch ein halb totes Wesen regenerieren kann und ein arttypisches Verhalten entwickelt, das es bislang noch nie ausleben konnte.

Heute leben am Gnadenhof: 6 Pferde 4 Rinder 11 Schafe 7 Ziegen 3 Schweine 120 Hühner 21 Kaninchen

Fohlenschicksal: Vom Lockvogel zum Leberkäs
Das Schicksal von Maxi hat uns daran er- innert, wie furchtbar bei uns mit Fohlen um- gegangen wird. Das fängt schon einmal dabei an, dass Pferdezuchtverbände die Empfehlung abgeben, "eine Stute niemals leer stehen zu lassen". Liest sich charmant, nicht wahr? Wer so über Lebewesen spricht oder schreibt, kann sie nicht respektieren. Stuten werden am laufenden Band gedeckt. Ganz bewusst werden Fohlen gezüchtet, die dann als Streicheltiere am Bauernhof und auf der Alm Touristen anlocken, entzücken, unterhalten und natürlich speziell bei Kindern beliebt sind. So ein süßes Fohlen macht ja viel Freude. Ist die Saison vorbei, ist es allerdings auch mit dem süßen Fohlen vorbei, es wird dann nämlich auf einem der großen Pferdemärkte in Kärnten, Salzburg oder der Steiermark verkauft. Dazu werden die Fohlen brutal von ihrer Mutter getrennt und mit Elektroschock ver- frachtet. Auf den Pferdeauktionen werden hunderte Fohlen nach Süditalien verkauft, wo sie nach einer kurzen Mast zu Salami und Leberkäse verarbeitet werden. In Italien ist gerade junges Pferdefleisch äußerst beliebt. Nicht einmal ein Jahr werden die Tiere alt. Diese Vorgangsweise betrifft vor allem Hengstfohlen wie unseren Maxi. Ende Oktober haben Dr. Plank und Animal Spirit gemeinsam mit Animal Peace auf dem Pferdemarkt in Maishofen/Salzburg gegen dieses grausame Vorgehen demonstriert. Es wird nicht unsere letzte Aktion gegen diese Gemeinheit gewesen sein.

Liebe Tierschützer!
Ganz herzlichen Dank für die Recherchen in Maishofen. Herrn Karremann kann man für seine inzwischen sooo vielen (leider!!) Reportagen über Tierelend nicht genug danken! Mir als engagierter Tierschützerin (Pro Animale, Bund gegen Mißbrauch der Tiere) ist das Problem schon länger bekannt. Als ehemelige LKWFahrerin habe ich fast täglich diese widerlichen Transporte mit den armseligen Kreaturen sehen müssen. Jedesmal schossen mir die Tränen in die Augen, wenn mich so ein Todeskandidat durch die Gitterstäbe oder aus der Plastikbox (Geflügel) fragend ansah und ich ihm nicht helfen konnte. Schicke, aufgemotzte Laster, nach denen jeder Fahrer sich die Finger leckt. Aber dahinter ...??? Ich werde nie verstehen, daß es Fahrer gibt, die zu sowas fähig sind. Aber solange es die Subventionen gibt und die Produzenten, Händler, Metzger und Spediteure an den Tieren gut verdienen, wird das nie aufhören. Also dann, arbeiten wir fleißig weiter, damit von den Steuern die Quälerei bezahlt wird ... Man ist so hilflos gegen diese Mafiosi (damit meine ich genauso unsere Politiker, die sich bei den Großverdienern einschleimen). Sorry, eigentlich wollte ich nur mal „danke“ sagen und Euch weiterhin ganz viel Kraft und Mut wünschen im Namen der Tiere!

Liebe Grüße!
Gabi Puelacher


Wofür wir Ihre Hilfe brauchen
Natürlich haben wir uns im Sommer wegen unserer Neuzugänge auch um neue Weiden gekümmert. Aber jetzt im Winter brauchen wir vor allem Winterfutter, Heu, viel Gemüse, Kleie, Getreide, Mineralfutter. Wir brauchen hochwertiges Futter, weil unsere Tiere teilweise eine schwache Konstitution haben. Ihre Herkunft und ihr Vorleben spielen da natürlich eine Rolle. Dr. Plank kann als Tierarzt viel für die Tiere tun, aber wir brauchen auch mehr Medikamente. Unsere Tarpanstuten Isa und Sunny haben zum Beispiel immer wieder Augenentzündungen, die behandelt werden müssen. Es ist für den Gnadenhof Arche Noah wichtig vor dem Winter alles in ausreichender Menge parat zu haben, denn wenn der Winter wieder so streng wird und wir eingeschneit sind, ist es zu spät.


Bitte tun Sie es

Investieren Sie in das Glück eines Tieres. Mit einer Patenschaft finanzieren Sie die Kosten (Futter, ärztl. Versorgung) für ein Tier auf dem Gnadenhof. Sie können eine Voll- oder eine Teilpatenschaft übernehmen. Je mehr Paten und Patinnen wir gewinnen können, umso sicherer sind unsere Schützlinge und umso leichter können wir neue Tiere retten und aufnehmen. Sie helfen uns damit, stressfreier und besser für den Tierschutz zu arbeiten. Und Ihnen wird es mit Sicherheit Freude machen, Ihr Patentier bei uns zu besuchen und zu sehen, wie sinnvoll Ihr Beitrag ist. Wenn Sie Kinder oder Enkel haben, die in der Wohnung vielleicht kein eigenes Tier halten können, dann wäre eine Tierpatenschaft ebenfalls eine gute Idee.

Was kostet eine Vollpatenschaft* monatlich**?
Rind / Pferd: 70 €
Schaf / Schwein: 35 €
Ziege: 20 €
Kaninchen: 7 €
Huhn: 5 €

*Selbstverständlich können Sie auch gerne eine Teilpatenschaft übernehmen
** inkl. Futter, tierärztliche Versorgung

Unsere Patenschaftsbetreuerin Dr. Andrea Schütte- Vojacek informiert Sie gerne näher. Nehmen Sie Anteil am Leben eines unserer Tiere, rufen Sie an: Tel. 02774/29330.

Die Tierschutzarbeit von Animal Spirit
Dr. Franz-Joseph Plank leistet seit über 15 Jahren konsequente Tierschutzarbeit, seit heuer mit seinem neuen Verein Animal Spirit. Wir decken Skandale auf, informieren die Öffentlichkeit, demonstrieren und machen Aktionen, um die Menschen aufzurütteln. Nur durch konsequentes Protestieren, durch Lobby-Arbeit und durch praktizierten Tierschutz – wie unseren Gnadenhof Arche Noah – können wir erreichen, dass Tiere nicht selbstverständlich als rechtlose Kreaturen behandelt, gehandelt und gequält werden.

Besuche willkommen, Voranmeldung erbeten! Unsere Paten und Patinnen und solche, die es vielleicht werden wollen, können sich gerne vom Wohlergehen Ihres Schützlings überzeugen. Aber auch alle anderen Besucher und Besucherinnen sind am Gnadenhof „Arche Noah“ herzlich willkommen. Wir freuen uns auch über Schulklassen! Damit wir genug Zeit für Sie haben, ersuchen wir um Voranmeldung: Im Büro unter Tel. 02774/29330 oder bei Herrn Rendl, Tel. 0676/494 82 92.



Animal Spirit
Am Hendlberg 112
A-3053 Laaben

Tel.: (+43) 02774 / 29330 · Fax: 02774 / 29331
e-mail: office@animal-spirit.at
PSK, BLZ 60000, Kto: 75.694.953 Volksbank Freilassing BLZ 71090000, Kto: 285943

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