|
Die neue Ausgabe der
Zeitschrift „Freiheit für Tiere“ vom Brennglas-Verlag ist ab
sofort an den Kiosken erhältlich. Darin gibt es u.a. auch einen
hervorragenden Bericht über den Schweine-Skandal des Tierarztes
(!) Ferdinand Entenfellner (Bruder der „Krone-Tierschutzlady“
Maggie E.), aufgedeckt letzten April von den
Tierschutz-Organisationen ANIMAL SPIRIT, RespekTiere und
Tier-WeGe: |
 |
Mehr darüber unter
http://www.freiheit-fuer-tiere.de/zeitschriftausgaben/ausgabe109/
einehoellefuerschweine/index.html
Vielleicht
wollen Sie sich das nochmals ansehen, denn dieser Skandal ist in den
letzten Monaten leider – wegen der Medienberichte über die
Tierschützer-Verhaftungen - etwas untergegangen. Das grausame Video,
welches den drei genannten Vereinen zugespielt worden war,
zeigt erschreckende Bilder von diesem
Schweine-Quäler und ist zu sehen unter
http://de.youtube.com/watch?v=8XN_zXu34nM oder
www.oe24.at/zeitung/oesterreich/chronik/niederoesterreich/article298355.ece
Zur Vorgeschichte: Das erwähnte Beweismaterial
zeigt u.a. sterbende Ferkel, die von ihren Leidensgenossen
angefressen werden, schwerst verletzte Tiere, die nicht einmal mehr
aufstehen können und dennoch nicht von ihren Leiden erlöst wurden,
sowie dazwischen bereits verendete Tiere, die von den anderen
ausgeweidet werden. Das ganze in völliger Dunkelhaltung. Schlichtweg
ein Bild des Grauens. Also mehrere massive Verstöße gegen das
österreichische Tierschutzgesetz. Am 24. April 08 wurde von den
genannten Tierschutz-Organisationen vor dieser monströsen Tierfabrik
eine spontane Demo abgehalten und der eintreffenden Polizei gleich
die Anzeige wegen schwerster Tierquälerei samt Foto- und
Videomaterial ausgehändigt. Tierarzt Entenfellner wurde bereits vor
9 Jahren wegen schwerer Tierquälerei angezeigt, und etliche Nachbarn
haben schon vor Jahren dutzende Beschwerden und Eingaben gegen
illegale Aufschüttungen, fortwährende Lärm- und
Gestanksbelästigungen und bescheidwidrige Inbetriebnahme seiner
Biogas- und Brottrocknungsanlage eingebracht. Dennoch darf er bis
dato fröhlich weiterwirtschaften und tausende Tiere quälen.
Soweit bislang – trotz „Amtsgeheimnisses“ - bekannt
geworden ist, ist Herr Entenfellner nun von der BH St. Pölten – in
erster Instanz - lediglich zu einer kleinen Geldstrafe (wegen
Überbesatz) verurteilt worden, während die Tierschützer, die sich
spontan zu einer Demonstration vor seiner Tierfabrik eingefunden
hatten, bereits rechtskräftig mit insgesamt 280,- € Strafe wegen
„nicht angemeldeter Kundgebung“ abgestraft wurden...
Was dem „Kollegen“ Entenfellner allerdings viel mehr weh getan haben
dürfte, ist die Tatsache, daß die Aktionen der Tierschützer einen
unerwartet schnellen Erfolg zeigten: REWE (Billa, Merkur und Penny)
hat am 9.Mai per APA-OTS-Aussendung bekannt gegeben, daß sie das
Fleisch der Entenfellner-Betriebe ab sofort nicht mehr in ihren
Regalen verkaufen wird. Die Schweine vegetieren aber bis heute noch
weiterhin in diesem überdimensionalen Kerker...
Rückfragehinweis: Dr. Franz-Joseph Plank,
office@animal-spirit.at |