|
Unsere heutige APA-Presseaussendung zum Thema Gewalt
(an Tier und Mensch):
|
Die Charity-Gala für „Licht ins
Dunkel“, die heute Abend im Wiener Messeturm stattfinden soll,
geht von der Vranitzky-Aktion „Wider die Gewalt“ aus. Der
Reinerlös soll di-versen Kinderschutzzentren zugute kommen.
Dabei „übersehen“ die Organisatoren offenbar, daß sie selber mit
diesem Gala-Menu un-sägliche Gewalt – gegen unschuldige Tiere –
produzieren, ein Widerspruch in sich. So bekommt man für ein
Eintrittsgeld zwischen 129,- und 149,- EURO ein viergängiges
Fleisch- und Fisch-Menu serviert, das wie üblich aus
schrecklicher Massentier-haltung, verbunden mit endlosen
Tiertransporten und Horror-Schlacht-höfen stammt, bzw. aus den
ohnehin schon restlos überfischten Meeren. Beispiele gefällig?:
„Variation kleiner Filetspießchen“, „Kavalierspitz facon
PALAZZO“ oder „gebratenes Zander-filet“ … |
 |
Dazu Tierarzt Dr. Franz-Joseph Plank
von ANIMAL SPIRIT: „Wenn die Organisatoren der Aktion WIDER DIE
GEWALT unter der Schirmherrschaft von Altbundeskanzler Franz
Vranitzky in Zukunft glaubwürdiger auftreten wollen, sollten sie
sich vorher erkundigen, welche Art von unvorstellbarer Gewalt
unseren Mitgeschöpfen – den Tieren – angetan wird, bevor sie als
Spießchen, Filets oder Braten auf den Tellern der Gourmets landen.
Vielleicht fällt es ihnen dann leichter, nicht mehr so eine scharfe
Trennlinie zwischen Tier- und Kinderschutz zu machen, sondern
endlich auch den Zusammenhang zwischen millionenfacher, alltäglicher
Gewalt gegen Tiere und Gewalt gegen Menschen zu erkennen.“ |