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Utl.: Die
weltweite Vernetzung der Fleischmafia erlaubt keine "Insel der
Seligen"!
Die Lebensmittel- und
Fleisch-Skandale der letzten Jahre haben immer kürzere
Intervalle: Gift im Fleisch, Antibiotika und Hormone in der
Mast, jedes Jahr neue Tierseuchen – die Skandale reißen nicht ab
und der Planet ächzt unter der Last von fast 7 Mrd. Menschen. |
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Regenwälder werden
gerodet fürs Futter unserer Masttiere, Meere geplündert, Wüsten
wachsen, Hunger, Artensterben, brutalste Ausbeutung der Tiere in der
Landwirtschaft, Klimawandel, Naturkatastrophen wie die aktuellen
Überflutungen weltweit, usw.
"Bei jedem neuen Skandal ist die erste, fast
reflexartige Reaktion unserer ,verantwortlichen` Politiker und der
Fleischindustrie lediglich die, daß bei uns ja alles in bester
Ordnung sei und dies nur das ,böse Ausland` bzw. ein paar ,schwarze
Schafe` betreffe", so Tierarzt und Tierschützer Dr.
Franz-Joseph Plank von ANIMAL SPIRIT. "Daß diese ausbeuterische,
tierquälerische und letztlich auch für den Menschen krankmachende
Agrarindustrie und Massentierhaltung aber System hat - und zwar
genauso in Österreich - wird seit Jahren zu vertuschen versucht. Das
haben jetzt auch über 300 deutsche Professoren und Wissenschaftler
erkannt und publik gemacht, indem sie vehement den Ausstieg aus der
Massentierhaltung und den Umstieg auf eine sozial-ökologische
Landwirtschaft fordern".
In dieser Petition
www.gegen-massentierhaltung.de
heißt es u. a.: "Wir alle wissen längst, daß in der modernen
Massentierhaltung eine Tierquälerei in gigantischem Ausmaß
stattfindet. Trotzdem nimmt die Zahl und Größe der Tierfabriken
immer weiter zu. Die Auswirkungen sind fatal. Die Massentierhaltung
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bereitet Tieren ein Leben
voller Schmerz und Leiden,
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trägt zum Klimawandel bei
und verschmutzt unsere Umwelt,
-
ist ein Brutkasten für
Krankheitserreger und schadet unserer Gesundheit,
-
verschwendet wichtige
Ressourcen
-
und zerstört die Existenzgrundlage von Bauern in
Entwicklungsländern sowie von ökologisch wirtschaftenden Bauern in
den Industrieländern.
Und auch der ORF schrieb vor kurzem im Weltjournal:
"Der ständig steigende Fleischbedarf hat die Viehzucht zu einer
globalisierten Industrie gemacht. Wenn etwa Rinder in Brasilien
gehalten, mit Soja aus Indien gefüttert, nach Frankreich verschifft,
in Österreich als Burger verspeist werden, hat das neben
gesundheitlichen Risiken auch massive Auswirkungen auf den
Klimawandel."
Dr. Plank weiter: "Auch bei einer Tagung von
österreichischen Schweinezüchtern und Mästern vor wenigen Tagen in
Pyhra, NÖ war praktisch kein Wille zum Umdenken zu bemerken. Die
"Schweineexperten" am Podium diskutierten lediglich darüber, wie sie
dem wachsenden Preisverfall begegnen könnten, wollten aber nichts
von wirklichen Veränderungen in der Tierhaltung, wie etwa bei den
tierquälerischen Kastenständen, bei Vollspalten-Betonböden oder bei
der Ferkelkastration ohne Betäubung wissen. Somit soll offenbar auch
dieser neue Skandal wieder nur am Rücken der ohnehin schon extrem
ausgebeuteten Tiere stattfinden. Wenn nicht in Kürze ein wirklich
radikales Umdenken in der Politik, bei den Tierhaltern und auch in
der Bevölkerung stattfindet - v. a. in Richtung ökologische
Landwirtschaft und Vegetarismus -, ist dieses ganze System dem
Untergang geweiht." |