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Aus dem anonymen Schreiben eines Augenzeugen aus
der Tierfabrik:
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"Die Anlage - ein riesenhaftes Ding, eine
endlose Halle, doppelstöckig, Hölle für ca. 3000 Schweine.
Überall verstreut Gegenstände am Gelände, ein extrem
unordentlicher Eindruck läßt Schlimmes befürchten... Selbst zu
später Nachtstunde sind Traktoren und Maschinengeräusche zu
hören und viele Schweinwerfer strahlen und ein Mann arbeitet
noch um 2 Uhr morgens. In riesigen Mülltonen vor der Halle
entdecken wir etliche tote, aufgeblähte Schweinekadaver,
entsorgt wie Abfall... |
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Alle Türen sind versperrt bis auf eine. Eine
steile Holztreppe führt uns zum Maststall der kleinen Absetzferkel,
70 bis 80 zusammengepfercht in einer Bucht auf nackten, kalten
Vollspaltenböden, kein einziges Fenster. Gut 1.200 Ferkel in 16
Buchten, nur in diesem einen Stalltrakt. Zusammengepfercht wie
Sardinen in der Dose. Verletzte, kranke und hustende Tiere bereits
hier. Unbehandelte Abszesse an den Augen und dick angeschwollene
Beine - alles ganz offensichtlich nie behandelt...
Danach betreten wir einen weiteren Raum ohne
Fenster und sogar ohne funtionierendes Licht - den Kranken- oder
"Ausschuß"-Stall: Hier trauen wir unseren Augen nicht, 3 Tiere
liegen regungslos am Boden, eines davon in den letzten Zügen. Die
anderen beißen aber bereits Schwanz und Ohren an. Das tote daneben
ist schon vom After her halb "ausgeweidet". Weitere Schweine haben
riesige, offene und unbehandelte Geschwüre an den Beinen, viele
können gar nicht mehr aufstehen..."
Handeln die zuständigen Behörden wenigstens
diesmal?
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Tierarzt Entenfellner wurde bereits vor 9 Jahren
wegen schwerer Tierquälerei angezeigt, etliche Nachbarn haben
dutzende Beschwerden und Eingaben gegen illegale Aufschüttungen,
fortwährende Lärm- und Gestanksbelästigungen und
bescheidwidriger Inbetriebnahme seiner Biogas- und
Brot-trocknungsanlage eingebracht. Geschehen ist bislang -
NICHTS! |
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Dazu Tierarzt Dr. Franz-Joseph Plank, Obmann von
ANIMAL SPIRIT aus der Nachbargemeinde Laaben: "Wie viele
Tausende, unschuldige und leidensfähige Lebewesen müssen hier noch
elendiglich zugrunde gehen, bevor einem derartigen Massen-Tierquäler
endlich das Handwerk gelegt wird? Einem Tierarzt, der sein Geld
nicht v.a durch Behandlungen von kranken Tieren verdient, sondern
durch Ausbeuten von Zigtausenden und der diese dann nicht einmal
selbst behandelt, gehört die Berufs-Lizenz entzogen! Wir werden
daher die heutige Anzeige an die BH auch gleich an die
Tierärztekammer weiterleiten und hoffen, daß hier endlich ein
Exempel statuiert wird." |