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Ab 2. September in
Abtenau bei Salzburg ist es wieder soweit: Wie jedes Jahr werden
auch heuer wieder viele Tausende "Schlachtfohlen", v.a. Haflinger
und Noriker, von Österreich und Süd-Deutschland nach Italien
gekarrt, weil sie keinen privaten Abnehmer finden und die Bauern
noch immer glauben, mit der alljährlichen Über-Züchtung dieser
Rassen das große Geld machen zu können. An die 90 % der
"produzierten" Fohlen lan-den somit nicht in der Zucht oder als Reit-
oder Zugpferd, sondern nach einem Horrotransport über Hunderte
Kilometer auf den Tellern italieni-scher "Gourmets". |

Jährliche "Schlacht"-Fohlenauktion in Maishofen (Sbg.) |
Allein ANIMAL SPIRIT konnte jedoch in den letzten 6
Jahren über 320 Pferdekindern das Leben retten, indem wir diese vor
bzw. während der Auktionen zum Kilopreis freigekauft und an gute
Plätze in Österreich und Deutschland per
Schutzvertrag
vermittelt haben. Dabei arbeiten wir immer intensiver mit
österreichischen und deutschen Tierschützern zusammen, wodurch
sowohl Ersteigerung als auch Vermittlung, Transport und Kontrolle
viel effizienter erfolgen kann. HIERFÜR SUCHEN WIR AUCH HEUER WIEDER
GUTE LEBENS-PLÄTZE! Bei Interesse bitte wenden an
office@animal-spirit.at oder +43-676-7082434 (Dr. Plank).
Bewußtseinsbildende Aktionen und
Direkt-Verhandlungen
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Aber wir versuchen nicht nur durch
"Symptombekämpfung" durch Frei-käufe diesem jährlich wieder-kehrenden
Trauerspiel zu begegnen, sondern machen auch jedes Jahr durch
Aktionen, Infostände und Videos vor Ort auf das Leiden der
"Schlachtfohlen" aufmerksam. Zudem gibt es seit 2 Jahren auch
direkte Gespräche, zumindest mit dem Salzburger Noriker-Zuchtverband,
wie die Situation der Tiere auf den Fohlenmärkten verbessert werden
kann. |

Einer der vielen ANIMAL SPIRIT-Infostände in
Maishofen |
Ein konkretes Ergebnis: Es sollen die
Kontrollen verstärkt, keine "illegalen" Pferdehändler mehr toleriert
und auch der Gesundheitszustand der Tiere besser beobachtet werden,
bis hin zum Ausschluß aus der Versteigerung. Vielleicht trägt das
doch mittelfristig dazu bei, die Züchterei "auf Teufel komm raus"
einzudämmen.
Gestern: In letzter Minute 2 Haflinger-Jährlinge
freigekauft!
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Bereits gestern abend konnten wir buchstäblich "in
letzter Minute" noch zwei Haflinger-Jährlinge freikaufen und auf
super Plätze vermitteln: Als ich "zufällig" mit dem Pferdeanhänger
in Salzburg war, erreichte mich ein SMS einer bayerischen
Tierschützerin einer Partner-Organisation mit dem Hilferuf, ein
wunderschönes Haflinger-Paar zu retten, das sich bereits beim
Händler in Traunstein befand und heute (!) mit dem Transport nach
Italien gehen sollte. Für den Hengst-jährling wußte ich einen super
Platz in der Steiermark und so konnte ich ihn gleich von Salzburg zu
uns auf den Gnadenhof Hendlberg mitnehmen. Hier kann sich "Fiuri" -
wie wir ihn vorerst getauft haben - erst mal erholen, bevor er am
Sonntag auf seinen Lebensplatz in der Steiermark gebracht wird.
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Haflinger "Fiuri": gerade noch über die Klinge
gesprungen |
Für seine gleichaltrige Partnerin konnte ich
unmittelbar danach einen tollen Platz in Baden-Württemberg
organisieren, wohin sie bereits morgen gebracht wird.
Auch wenn es "nur" einzelne Tiere sind, denen wir
somit das Leben retten können, retten wir damit zwar nicht die Welt,
aber sicherlich entsteht eine neue Welt für jedes einzelne gerettete
Tier!
Bitte helfen Sie uns daher auch heuer wieder dabei!
MfG, Dr. Franz-Joseph Plank

Freigekaufter Jährlingshengst "Fiuri" am
Hendlberg - zum ersten Mal in seinem Leben auf einer Weide!
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