
12. 03. 2004 - Froschschenkel heißen neuerdings
"Nymphen" -
die Tierquälerei bleibt die Gleiche!
Das "Spezialitäten"-Restaurant Georg Ruziczka
am Naschmarkt 57 in 1040 Wien (georg-ruziczka@chello.at)
bot am vergangenen Donnerstag um lächerliche 58,- ? eine
Menu-Spezialität der besonderen Art an: "Nymphen mit Fenchel und
Trüffel". Auf Nachfrage, was denn "Nymphen" bedeuten würde,
kam die lapidare Antwort "Froschschenkel" - aber die seien ja
verboten, also nenne man sie jetzt eben "Nymphen".
Tatsächlich ist in den meisten österreichischen
Landes-Tierschutzgesetzen - so auch in Wien - "das Ausreißen oder
Abtrennen von Schenkeln an lebenden Fröschen" verboten, doch das
hindert offenbar die gewissenlose Schicki-Micki-Gourmet-Szene in
keinster Weise daran, dieses extreme Tierqualprodukt aus aller Herren Länder
- vornehmlich Indonesien, Türkei und Frankreich - zu importieren, zum
Verkauf anzubieten und sich in den Rachen zu schieben. Daß lebenden
Tieren vorher die Beine ausgerissen oder abgeschnitten werden und der
noch zuckendende Rest-Körper als "Abfall" auf einen Berg von
Leidensgenossen geworfen wird, schmerzt diese Menschen offenbar nicht,
wenn das "Endprodukt" erst einmal gebraten auf dem Teller
liegt. Millionen von Fröschen müssen derart grausam sterben, um die
verwöhnten Gaumen der unverbesserlichen österreichischen
Froschschenkel-Liebhaber zu befriedigen.
Protestieren Sie bitte beim "Spezialitäten"-Restaurant
Georg Ruziczka am Naschmarkt in Wien (georg-ruziczka@chello.at)
und teilen Sie ihm mit, daß weder Sie noch Ihre Bekannten jemals dieses
Restaurant betreten werden, solange es derartige Tierqualprodukte
anbietet oder auf die Speisekarte setzt.
PS.: Am 14.3.2004
erreichte uns untenstehende Nachricht vom Restaurant-Besitzer Georg
Ruziczka, daß dieser aufgrund unserer massiven
Protest-Aktion, die auch in den Medien verbreitet wurde, die
Froschschenkel angeblich noch am selben Abend von der Speisekarte
genommen hat. Wir hoffen, daß er sich auch in in Zukunft daran halten
wird und auch nicht wagen wird, weitere Tierqual-Produkte in seinem
Lokal anzubieten. Kontroll-Besuche erwünscht.
"Sehr geehrte Damen und Herren,
auf Grund Ihrer Anregungen und
Informationen auf unser e-mail konnten wir noch rechtzeitig die
Menuefolge ändern und haben daher keine Froschschenkel gekauft und
serviert.
Ich bedanke mich bei all jenen
Informanten, die mich sachlich darüber aufgeklärt haben!
mfG
Georg Ruziczka"
Rückfragehinweis: Dr. Franz-Joseph
Plank, Obmann "Animal Spirit": 0676/7082434
Animal Spirit
Zentrum für Tiere in Not
Am Hendlberg 112
3053 Laaben
Tel: +43 (0) 2774/29 330 Email: office@animal-spirit.at
Web: www.animal-spirit.at
Spendenkonto: PSK, Kto. 75.694.953