Animal Spirit - Zentrum für Tiere in Not

 






Der Verein "Animal Spirit"
Kontakt zu "Animal Spirit"
Gerettete Tiere
Unsere Neunankömmlinge
Tiere in Tierfabriken
Spenden und Patenschaften
Aktuell
Links
Startseite

Animal Spirit

Aktuell



Sogar am rauen Hendlberg hat der Winter endlich dem Frühling Platz gemacht. Die jungen Gräser sprießen, die Bäume treiben aus, die Luft ist deutlich milder geworden. Warmes Frühlingslicht scheint auf den Gnadenhof Arche Noah und unsere mittlerweile über 160 Tiere kitzelt die Vorfreude auf eine herrliche lange Zeit unter freiem Himmel. Schon sind unsere Schützlinge auf den Weiden, freuen sich am frischen saftigen Gras, spielen miteinander und treiben Schabernack. Sie führen ein behütetes angst- und sorgenfreies Tierleben – genau dafür haben wir den Gnadenhof Arche Noah errichtet. Eine sichere Zuflucht für gequälte Tiere soll er sein, ein Ort, an dem ihnen kein Unheil mehr drohen kann. 
Das einzige Schlimme, was passieren kann, ist, dass uns das Geld ausgeht. Aber dank der Unterstützung unserer SpenderInnen schaffen wir es doch immer wieder, alle Mäuler zu stopfen und manche Verbesserungen durchzuführen. 
Auch jetzt kommt eine Menge Arbeit auf uns zu. Der Winter, der am Hendlberg wieder besonders lang und schneereich war, hat deutliche Spuren hinterlassen. Es gibt einiges zu reparieren und für etliche neue Tiere müssen neue Weideflächen erschlossen werden. Dafür braucht es nicht nur Arbeitsmaterial und fleißige Hände, die fest anpacken, dafür brauchen wir auch ganz dringend Geld. 
Wir bitten Sie deshalb um eine Spende, damit unsere Tiere auch diesen Sommer am Hendlberg genießen können. Wenn alle unsere FreundInnen wieder ein bisschen geben, können wir mit unseren Arbeiten bald beginnen. Wer neu am Gnadenhof ist und was wir möglichst rasch erledigen müssen, lesen Sie auf den nächsten Seiten. 

(Auch als PDF-Datei mit Fotos zum herunterladen)

Stelldichein am Hendlberg
Drei entzückende Lämmchen sind seit Februar bei uns und werden von Franz Rendl liebevoll mit der Flasche aufgezogen. Nicki, Micki und Soraya, das Karakullämmchen vergrößern unsere kleine Schafherde damit auf insgesamt 13 Tiere. Sie alle sind dem Schicksal entgangen, dass ihnen ohne Betäubung die Kehle aufgeschnitten wird. Stattdessen weiden sie jetzt friedlich am Hendlberg, wo ihnen kein Unheil geschehen wird und sie bis an ihr natürliches Lebensende bleiben können. 

Unsere drei Schweine Eva, Emma und Erich haben zwar keinen Zuwachs bekommen, aber dafür einen nagelneuen Erdbunker in einem eingezäunten Waldstück. Sie können jetzt ganzjährig im Freien bleiben. Die Schweine sind pumperlgesund, im Gegensatz zu ihren armen Artgenossen in den Tierfabriken brauchen sie keine Antibiotika und Hormone. Sie haben einfach „Schwein“. 

Mittlerweile leben sechs Pferde auf dem Gnadenhof Arche Noah. Unserer Traberstute Messalina geht es recht gut, die Behandlung ihrer Rückenprobleme zeigt Wirkung. Auch die drei Tarpan-Stuten Sunny, Isa und Aida sind guter Dinge. Zwischen der fast blinden Sunny und Messalina hat sich eine weitere rührende Freundschaft entwickelt. Messalina achtet auf Sunny wie ein Blindenhund, führt sie sogar zu guten Futterstellen auf der Weide. Die gute alte Pinto-Stute Bora, die bereits 28 Jahre alt war, ist leider gestorben. Wir sind froh, diesem überaus lieben Tier noch eine schöne und unbeschwerte Zeit geboten zu haben. Maxi, das Hengstfohlen, das von Bora mütterlich angenommen und beschützt wurde, hat aber schon eine neue Ersatzmama gefunden. Orchidee, die siebenjährige Haflingerstute, hat ihn gleich unter ihre Fittiche genommen. Orchidee stammt aus einem Reitstall, wo sie nicht mehr eingesetzt werden konnte, da sie an einem chronischen Ekzem litt. Heute ist sie fast geheilt. 

Die vier Rinder am Gnadenhof sind ebenfalls wohlauf. Fridolin, Ferdinand, sowie Flora und ihre 14 Monate alte Tochter Friga genießen schon die warme Frühlingssonne. Friga, am Gnadenhof geboren und seit ihrem dritten Lebenstag auf der Weide, wurde bis vor kurzem noch gesäugt. Sie ist heute schon größer als ihre Mutter. Frische Luft und Muttermilch – davon können die Kälbchen aus der Massenhaltung leider nur träumen. Beides dürfen sie nie kennenlernen. 

Unseren 30 Kaninchen und Meerschweinchen sowie den 100 Hühnern geht es ebenfalls gut. Sie haben sich von ihrer Vergangenheit in Versuchslabors bzw. Legebatterien erholt und sind putzmunter.

Mit den sechs neuen Ziegen von einem oberösterreichischem Gutshof, der in Konkurs gegangen ist, haben wir jetzt insgesamt acht Ziegen am Gnadenhof. Die Neuankömmlinge wären im Stall des Pleitebetriebes fast verhungert. Sie waren in einem bemitleidenswerten Zustand als wir sie aufgenommen haben. Aber jetzt treiben sich Attila, Sigi, Jana, Mecki und die beiden entzückenden Kitze Marie und Martin, die schon am Gnadenhof geboren wurden, bereits im Freien herum. Ihre Mägen sind gefüllt, ihre wunden Klauen werden von Dr. Plank behandelt – auch für sie hat ein neues besseres Leben begonnen.

Karakulschafe: Kaum geboren, schon tot 
Karakullämmchen wie unsere Soraya haben das Pech, ein besonders hübsches Fell zu haben, weich und samtig. Damit Menschen in Europa und den USA Persianer tragen können, werden die Lämmchen umgebracht. „Produziert“ wird in Zentralasien. Für einen Persianer Pelz wird einem ein bis zwei Tage jungen Lämmchen die Kehle aufgeschlitzt, weil das Fell zu diesem Zeitpunkt schön gekräuselt ist. Das gehäutete Tier wird weggeworfen wie Müll. Beim Breitschwanzpelz wird noch grausamer vorgegangen. Ein tragendes Mutterschaf wird umgebracht, der Fötus aus dem Leib gerissen und gehäutet. Der leicht gewellte samtige Pelz verrät der Öffentlichkeit leider nichts von dieser barbarischen Vorgangsweise. Deshalb muss ein Verein wie Animal Spirit das immer wieder zum Thema machen. Die Pelz-Lobby ist obszön genug, als Begründung dieser Art der Pelzgewinnung „spontane Aborte“ anzugeben. 

Insgesamt müssen jährlich 4 bis 5 Millionen Karakullämmchen für die Pelzproduktion sterben. Unsere Soraya dagegen lebt, wird liebevoll groß gezogen und bis zu ihrem natürlichen Tod bei uns sein.

Dafür bitten wir Sie um Unterstützung!
Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie den Fortbestand unseres Gnadenhofes und die Versorgung der Tiere, die hier leben. Derzeit zählen wir 130 Kleintiere und 34 große Tiere. Das bedeutet eine Menge Arbeit und eine hübsche Summe Geld. Daher danken wir im Namen unserer Schützlinge herzlich für jeden Euro, den wir bekommen. 

§          Für neue Weideflächen

Weil neue Tiere auch mehr Futter erfordern, brauchen wir immer wieder neue Weideflächen. Weiden müssen gewechselt werden, damit sie sich erholen und langfristig zur Verfügung stehen. Unsere sechs Pferde brauchen überhaupt eine neue Weide. Wir haben bereits eine ideale Fläche im Auge, aber diese muss gepachtet, erschlossen und eingezäunt werden.

§          Für einen günstigen gebrauchten Allrad-Traktor

Der Hendlberg ist so steil, dass ein Allrad-Traktor für das Erschließen neuer Weideflächen, das Roden von meterhohem Gestrüpp dringend benötigt wird.

Auch zum Auffüllen der diversen Futterstände und für Materialtransport brauchen wir den Traktor sehr.

§          Für laufende Reparaturen

Ein Anwesen wie der Gnadenhof Arche Noah braucht laufend Reparaturarbeiten, Ausbesserungen, damit nichts verkommt und alles gut in Schuss bleibt. Gerade nach dem harten Winter ist wieder einiges herzurichten und instand zu setzen. Außerdem muss der Stall vergrößert und renoviert werden.

§          Für Hilfskräfte

Wir können leider nicht alles selbst machen. Manchmal brauchen wir Hilfskräfte zum Errichten von Zäunen, Unterständen oder zur Tierbetreuung.

§          Für Materialkosten

Unseren 30 Kaninchen und Meerschweinchen wollen wir ein geräumiges Außengehege bauen, in dem sie geschützt und tiergerecht leben können, inklusive Schlafhütten und Sonnendächer. Derartige Verbesserungen für die Tiere planen wir ständig. Umsetzen können wir sie, wenn Sie uns dabei mit einer Spende helfen.

Animal Spirit kämpft weiter für das Bundestierschutzgesetz
Unser dringendstes Anliegen ist noch immer ein für ganz Österreich gültiges einheitliches Bundestierschutzgesetz. Vor den Wahlen versprechen zwar alle Parteien sich dafür einzusetzen, aber danach passiert zumeist wenig. Obwohl 90 Prozent der österreichischen Bevölkerung sich entschieden gegen tierquälerische Haltungen aussprechen, ist in einigen Bundesländern noch immer viel Grausames erlaubt und üblich. Noch immer vegetieren in Österreich Millionen Hühner in Massentierhaltung, 3,5 Millionen davon in der abscheulichen Käfighaltung. Das einheitliche Bundestierschutzgesetz, das Animal Spirit fordert, muss sich an den für die Tiere besten geltenden Bundesländergesetzen orientieren. In Vorarlberg ist beispielsweise die Käfighaltung von Hühnern verboten. Ganz im Gegensatz zu Niederösterreich, Oberösterreich, zur Steiermark und zum Burgenland. Deshalb muss in diesem Fall das Vorarlberger Verbot als Maßstab gelten. Das einheitliche Gesetz muss sich am Wohl der Tiere orientieren. Darauf hat Animal Spirit im April wieder aufmerksam gemacht.

Mit einer Aktion am Stephansplatz für ein Verbot der Käfighaltung von Hühnern und Hasen. Es wird nicht unsere letzte gewesen sein.

Herzliche Einladung an Schulklassen
Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Lehrerinnen und Lehrer: Wollt Ihr einmal sehen, wie wirklich glückliche Tiere leben? Wie gesund und kräftig eine junge Kuh ist, die seit ihrem dritten Lebenstag auf der Weide war? Wieviel Lebensfreude ehemalige Batteriehühner und Laborkaninchen wieder empfinden können? Dann besucht doch unseren Gnadenhof Arche Noah. Wir freuen uns immer sehr über Schulklassen. Nicht umsonst unterstützt der Verein Animal Spirit das Projekt „Tierschutz im Unterricht“ welches in vielen Schulen über die wichtige Tierschutzarbeit informiert. Das macht uns viel Freude und ist für alle Beteiligten immer wieder sehr spannend.

Für einen Besuch am Gnadenhof bitte einfach bei Herrn Rendl anmelden:
Tel. 0676/49 48 292 oder im Büro 02774/29 330. 

 

Rückfragehinweis: Dr. Franz-Joseph Plank, Obmann Animal Spirit, 0676/7082434

Animal Spirit
Zentrum für Tiere in Not
Am Hendlberg 112
3053 Laaben
Tel: +43 (0) 2774/29 330
Fax: +43 (0) 2774/29 331
email: office@animal-spirit.at
Spendenkonto:
A: PSK, BLZ 60000, Kto: 75.694.953
D: Volksbank Freilassing BLZ 71090000, Kto: 285943

 

 

 

 

 

| Copyright 2002 Animal Spirit|