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Beim traditionellen
Stiertreiben im nordspanischen Pamplona ist erst-mals seit sechs
Jahren ein Mann ge-tötet worden. Ein Stier spießte den jungen
Mann mit einem Horn auf, wie die Organisatoren des Festivals von
San Fermin heute mitteilten.
Drei weitere Teilnehmer des "Encierro" wurden durch Stierhörner
verletzt, etwa ein halbes Dutzend Männer verletzte sich durch
Stürze.
Der junge Mann wurde den Angaben zufolge bei dem Rennen von
einem Stierhorn an der Halsschlagader und der Lunge tödlich
verletzt. Seit 1911 ließen bei der Stierhatz, die alljährlich
vor allem junge Männer anzieht, damit 15 Menschen ihr Leben.
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www.orf.at, Foto: dpa |
Die Nationalität des getöteten Mannes, der an der
rechten Hand einen Ehering trug, war zunächst unbekannt.
Viele Verletzte bei heutigem Rennen
Das Rennen heute war den Angaben zufolge besonders
gefährlich. Auch ein 24-jähriger Argentinier, ein 20-jähriger Brite
und ein 27-jähriger Spanier wurden von Stierhörnern aufgespießt.
Etwa ein halbes Dutzend weiterer Männer zog sich bei Stürzen
Verletzungen zu. Ein 61-jähriger US-Bürger wurde im Krankenhaus auf
der Intensivstation behandelt.
Das Stiertreiben findet bis Dienstag jeden Tag in der Früh statt.
Dabei werden sechs Bullen auf einen 825 Meter langen Parcours
geschickt, die rund 200 menschlichen Teilnehmer laufen vor ihnen her
und versuchen, sich nicht erwischen zu lassen. |