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| Quelle: www.regenwald.org
In der Gemeinde Groß Miltzow in Mecklenburg-Strelitz sollen
jährlich 3,2 Millionen Hähnchen gemästet werden. Aufgrund der
Massen-produktion ist das Geflügelfleisch so preiswert wie nie
zuvor. Die Ver-braucher übersehen gerne, daß die niedrigen
Preise mit Tierquälerei, Umweltzerstörung und Konflikten mit der
Bevölkerung einhergehen. Für den stark wachsenden Bedarf an
Futter-mitteln werden die Urwälder Südamerikas und Südostasiens
zerstört, die Sojaplantagen weichen müssen. Dabei werden die
Menschen-rechte der Ureinwohner verletzt. Bitte beteiligen Sie
sich an der
Online-Aktion. |
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Nirgendwo in Deutschland ist Massentierhaltung
weiter verbreitet als im Emsland oder in Vechta und Cloppenburg
(Niedersachsen). Über Jahrzehnte haben hier die großen Konzerne der
Branche ganze Landstriche umfunktioniert, um in riesigen Fabriken
enorme Mengen an Geflügel zu mästen und zu schlachten. Die
Verbraucher übersehen gerne, daß die niedrigen Preise mit einem
Unmaß an Tierquälerei einhergehen. Viele Millionen Tiere darben in
engen, verdreckten Käfigen oder überfüllten, riesigen Ställen dahin.
Für die Hähnchen ("broiler") und Legehennen sind die Massenställe
eine lebenslängliche Tortur.
In der Gemeinde Groß Miltzow in Mecklenburg-Strelitz,
in der Nähe einer idyllischen Naturlandschaft inmitten der Brohmer
Berge, soll die größte industrielle Hühnermastanlage Deutschlands
mit 400.000 Tierplätzen auf einer Fläche von rund drei Hektar auf
bestem Ackerland entstehen. Es ist vorgesehen, daß an diesem
Standort jährlich 3,2 Millionen Tiere gemästet werden. Das Vorhaben,
hinter dem Friedrich-Ernst Wilfarth aus Woldegk und der Niederländer
Martjin Ritzema stehen, stößt bei einem Großteil der Bevölkerung –
nicht nur Bewohnern der Region – auf Widerstand. Die Gegner des
Projekts werfen dem Unternehmen vor, Umweltschutz und artgerechte
Tierhaltung mit Füßen zu treten ... |