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Der übliche traurige Anblick bei sinnlosen
Langzeittransporten
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Auch eine Mitarbeiterin von ANIMAL SPIRIT,
selbst Tierärztin, war vor Ort und hat sich ein Bild von der
traurigen Situation gemacht: "Alle Pferde schienen noch
relativ jung; auch etliche Hengste waren dabei, die gemeinsam
mit den Stuten im Umlaufstall frei gelassen wurden und es
dementsprechende Keilereien gegeben hat. Einige Pferde wirkten
einigermaßen mitgenommen und erschöpft, etliche haben gehustet,
eines hatte starken Nasenausfluß.
Auffallend am Transporter war v.a. die viel zu hohe Anbringung
der Heuraufen - so als sollten darin Giraffen transportiert
werden! Jedenfalls viel zu hoch für die Pferdeköpfe, an welche
die Tiere nur mit völligem Halsverrenken drankommen - und nicht
mal das gelingt ihnen, weil sie so kurz angebunden waren, daß
sie überhaupt nicht hingelangen konnten..." |
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Es zählt wie immer nur der Profit ...
Viele Tierfreunde fragen sich seit Jahren, wieso derartig lange
Transporte überhaupt "notwendig" sind? Weil die Tiere im Osten
billig zu haben sind und in den pferdefleisch-verzehrenden
romanischen Ländern (v.a. Italien, Frankreich und Spanien) mit
EU-Subventionen riesige Schlachthöfe gebaut wurden, die ausgelastet
werden müssen, damit das Fleisch hier "frisch" ist und teuer
verkauft werden kann. Die Folge sind oft tagelange Transporte, z.B.
vom Baltikum nach Süditalien. Für Pferde erlaubt wären "nur" 24
Stunden nonstop, aber Kontrollen gibt es so gut wie keine, wenn
nicht "zufällig" einmal technische Mängel am LKW entdeckt werden.
ANIMAL SPIRIT fordert daher zum wiederholten Mal von der
österreichischen Regierung bzw. der EU:
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endlich strengste
Kontrollen mit speziell geschulten Tiertransport- Inspektoren in
sämtlichen Bundesländern und entsprechende Strafen
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die Errichtung zumindest
einer EU-Labestation in jedem Bundesland
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eine absolute
Transportzeitbeschränkung von 8 Stunden, auch für internationale
Transporte
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viel geringere
Ladedichten
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ein Stopp der Subventionen für Tiertransporte in
Drittstaaten sowie von Schlachthöfen.
Rückfragehinweis: Dr. Franz-Joseph Plank, (+43)
0676-7082434 |