
19. 04. 2004
- Protestmails gegen das kanadische Robbenschlachten!
Bitte
nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit und senden Sie ein
Protestmail gegen dieses von der kanadischen Regierung
gebilligte brutale Vorgehen und retten Sie damit möglicherweise
viele Leben!
Jeder
Einzelne von uns kann hier helfen und etwas
bewegen!
Es ist ganz einfach zu helfen:
Gehen Sie auf die
Website von Greenpeace und protestieren Sie gegen die
bevorstehende Robbenschlachtung!
www.greenpeace.at
oder gleich direkt unter
http://act.greenpeace.org/ams/de?a=1378&s=meer
Online-Protestmails auch
unter diesem link möglich:
http://www.ifaw.org/ifaw/general/default.aspx?oid=18960
Für 350.000 wehrlose
Lebewesen vielleicht eine Chance, ihr Leben behalten zu können und einem
qualvollen Tod durch Erschlagen mit einem Holzknüppel vielleicht
entgehen können!
Bitte informieren Sie per
Mail auch alle Ihre Bekannten und bitten Sie sie
ebenfalls um deren Mithilfe bei dieser Aktion!
Blutige
Schlacht auf dem Eis
Viele
Menschen erinnern sich noch gut an die grausamen Bilder der
Robben-Massaker, die Ende der sechziger und Anfang der siebziger Jahre
die Öffentlichkeit erreichten. Mit Knüppeln schlugen die Jäger auf
Robben und ihren wenige Tage alten Nachwuchs ein. Das Fell wurde den
Tieren oft noch bei lebendigem Leibe abgezogen. Zurück blieben
blutgetränkte Eisflächen mit unzähligen Tierkadavern. Tierschützer
aus der ganzen Welt protestierten damals gegen diese grenzenlose Tierquälerei.
1983
verhängte die EU ein Importverbot für Produkte aus dem Fell von
Robbenbabys. Das Importverbot wurde mehrfach verlängert und gilt heute
noch. Diese Entscheidung sowie weltweite Proteste wirkten sich
einschneidend auf die Robbenjagd aus. Die Norweger stellten ihre Jagd
in den kanadischen Gebieten ein. Die großen Fangschiffe von Neu
Schottland und Neufundland kamen nicht mehr zum Einsatz. Robbenjäger
von Neufundland und den Magdalenen Inseln setzten ihre Jagd zwar fort,
doch die Anlandungen
reduzierten sich zwischen 1983 und 1987 auf rund 36.000 Robben pro
Jahr. Auch der Markt für Robbenprodukte brach zusammen. Nicht zuletzt
aufgrund dieser Entwicklungen stellte Kanada 1987 offiziell die
Robbenjagd ein. Die private Küstenjagd war davon unberührt und wurde
fortgesetzt. Jedes Jahr wurden dann noch zwischen 25.000 bis 60.000
Robben angelandet.
Seit
1995 wird in Kanada die Robbenjagd jedoch wieder kommerziell durchgeführt
und erlebte im Jahr 2002 ein neues trauriges Rekordhoch. 307.000
Sattelrobben wurden in der vergangenen Saison
in Kanada getötet. Die zuvor festgelegte Fangquote von 275.000 Robben
wurde um 32.000 Tiere überschritten. Und das, obwohl sich die Mehrheit
der kanadischen Bevölkerung eindeutig gegen die Robbenjagd ausspricht.
An den Jagdpraktiken hat sich nichts geändert: Nach wie vor werden
einfachste Grundsätze des Tierschutzes aufs Gröbste verletzt. Es kann
keine Rede davon sein, dass die Robbenjagd, so wie es die kanadische
Regierung behauptet, bestandserhaltend, umfassend geregelt und gut überwacht
durchgeführt wird.
Ausreichende
Kontrollen von Seiten der Behörden fehlen. Tierschutzorganisationen
beobachteten bei ihren Recherchen
beispielsweise, dass junge Klappmützen und tragende Weibchen getötet
wurden, obwohl das offiziell verboten ist. Im März 2001 untersuchte
eine internationale Gruppe von Tiermedizinern die Kadaver von getöteten
Robben auf dem Packeis. Sie stellten fest, dass von den erlegten Robben
mindestens 42 Prozent noch lebten, als die Jäger ihnen das Fell
abzogen.
Protestmails kann man auch
direkt an die kanadische Botschafterin in Wien, Ms. Ingrid Hall, schicken
(vienn-td@dfait-maeci.gc.ca),
oder ausdrucken und per Post schicken an: Kanadische Botschaft,
Laurenzerberg 2 , A-1010 Wien:
Sehr geehrte Frau
Botschafterin,
hiermit ich protestiere ich
aufs heftigste gegen das Töten von Robben in kanadischen Gewässern, für
das Ihre Regierung die Erlaubnis erteilt hat. Ich finde es unerträglich,
dass in den nächsten Wochen 350.000 Robben abgeschlachtet werden, von
denen viele nur wenige Tage alt sind.
Das kanadische
Fischereiministerium rechtfertigt die Robbenjagd unter dem Vorwand, die
Fischbestände im Atlantik retten zu wollen. Das
ist eine falsche und zynische Aussage. Fakt ist, dass die Bestände
beispielsweise des Kabeljaus aufgrund der systematischen Überfischung
durch kanadische und andere Fischereiflotten zusammengebrochen sind.
Die für die nächsten drei
Jahre festgelegte Fangquote von fast einer Million Tiere ist die bislang
höchste Jagdquote der Geschichte. Die Grausamkeiten und der hohe
Verlust an Tieren durch die Robben-Industrie darf nicht weiter ignoriert
werden und ist absolut inakzeptabel.
Robbenschlachten ist nicht
nur ein inakzeptables Verbrechen an den Tieren, sondern schädigt auch
nachhaltig das Image Kanadas. Bitte setzen Sie sich dafür ein, dass es
ein für alle Mal verboten wird!
Mit freundlichen Grüßen
Danke und nochmals die Bitte
an alle, mitzumachen,
Franz-Joseph Plank
Animal Spirit
Zentrum für Tiere in Not
Am Hendlberg 112
3053 Laaben
Tel: +43 (0) 2774/29 330Email: office@animal-spirit.at
Web: www.animal-spirit.at
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