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Scheinheilige Werbung mit "Rösselfleisch"
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Gestern starteten
Österreichs Pferde-züchter - also genau jene, die mit dem
unsäglichen Leiden der Fohlen seit Jahrzehnten ihre Geschäfte
machen - eine mehr als scheinheilige "Pro-Fohlen-Kampagne": So
propagierten im (Pferde-fleisch-servierenden) Gasthof "Hias" in
Rußbach (Sbg.) laut "Salzburger Nachrichten" Mediziner,
Gastronomen, Züchter und Politiker das "gesunde und schmackhafte
Fohlenfleisch" und ver-kauften das auch noch als "Tierschutz" -
weil sie dann eben "nur" in Österreich herumgekarrt würden. |
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Was sie nicht dazu sagten war, daß die Tiere aber
auch hierzulande genauso roh behandelt und transportiert, brutal von
der Mutter weggerissen und natürlich am Schlachthof umgebracht
werden. Jeder der das einmal gesehen hat, wird es nie mehr
vergessen, v.a. wenn das Bolzenschußgerät nicht gleich trifft und
die Pferdekinder noch minutenlang schreien ...
Hier soll nicht Tierleid verringert, sondern ganz
offensichtlich ein neuer, finanzkräftiger Markt für
Tierkinder-Leichen erschlossen werden. Als ob dann die italienischen
Viehhändler auf einmal nicht mehr zu uns kämen und diese armen Tiere
jedes Jahr zu tausenden in den Süden karren würden. Es würden dann
eben - bei entsprechender Nachfrage - noch mehr Haflinger- und
Norikerfohlen sinnlos gezüchtet werden, als jetzt schon. Wer dazu
einen Protestbrief schreiben will, bitte an Herrn DI. Johann Wieser,
Geschäftsführer des Salzburger Pferdezuchtverbandes: johann.wieser@lk-salzburg.at .
Leider ist auch ein (ursprünglich zugesagter) Gesprächstermin mit
dem Zucht-Verband zwecks Reduzierung der jährlichen Fohlenzucht und
Verbesserung der Tierschutzmaßnahmen bei den Versteigerungen in
Maishofen bis dato nicht erfüllt worden. Trotz allem wird ANIMAL
SPIRIT auch bei der nächsten Versteigerung am 30.9. in Maishofen vor
Ort sein und wieder möglichst viele Tierkinder freikaufen und auf
gute Plätze vermitteln.
Auch 7 "Schächt"-Schafe konnten heute gerettet
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Heute früh erreichte
uns ein Anruf, daß wieder einmal 7 Schafe (2 Mutterschafe und 5
Lämmer), die den Sommer über in Traisen (NÖ) als "Rasenmäher"
gedient haben, sofort abgeholt und von Moslems geschächtet
würden, wenn sie niemand sonst haben will. Also haben wir uns
auch hier kurz entschlossen, die Tiere freigekauft und einen
Platz in OÖ gesucht (unsere Gnadenhöfe sind mit über 360 Tieren
schon einigermaßen überbelegt ...). |
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Wir werden sie in den nächsten Tagen holen und auf
ihren neuen Platz, wo sie sicher nicht geschlachtet werden, bringen. |