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www.stop-corrida.info:
Das katalonische Parlament
hat gestern eine großartige Ent-scheidung getroffen und in erster
Lesung dem Gesetzesvorschlag, den Stierkampf in Katalonien zu
verbieten, zugestimmt.
Wir sind sehr erleichtert, daß
die katalonischen Abgeordneten den ersten Schritt unternommen haben,
dem schrecklichen Gemetzel in den spanischen Arenen ein Ende zu
setzen. Doch die Schlacht ist noch nicht gewonnen. Es folgen noch
zwei weitere Lesungen, mit denen dieses Votum bestätigt werden muß.
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Danach gilt es noch zahlreiche juristische Hürden zu
nehmen, denn die Stierquäler werden diese Niederlage nicht ohne
weiteres hinnehmen.
Die Entscheidung des
katalonischen Parlaments ist die Frucht einer mühsamen Arbeit der
Mitglieder der
Initiative PROU, die über 180.000 Katalanen mobilisiert haben,
das Referendum
gegen den Stierkampf zu unterzeichnen. Sie verstanden
auch, die internationale Öffentlichkeit mit ihrem Anliegen, dem Leid
von vielen zu Tode gemarterten Stieren ein Ende zu bereiten,
aufzurütteln.
Und ÖSTERREICH
berichtet: Das Regionalparlament von Katalonien hat für ein Verbot
von Stierkämpfen in der Region im Nordosten Spaniens gestimmt. Die
Abgeordneten votierten am Freitag in Barcelona mit 67 zu 59 Stimmen
bei drei Enthaltungen für die Annahme eines Volksbegehrens zur
Untersagung von Stierkämpfen ...
"Schweinegrippe": Rolle der Pharmaindustrie im Visier des
Europarats
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In
"Der Tagesspiegel" erschien kürzlich folgender interessanter
Artikel zur sog. "Schweinegrippe": Der Europarat beschäftigt
sich auf einen deutschen Antrag hin mit dem Einfluß der
Pharmaindustrie auf Wissenschaftler und staatliche Behörden bei
den Kampagnen gegen Vogel- und Schweinegrippe.
Geplant sind dazu eine
Dringlichkeits-Debatte und ein Untersuchungs-Ausschuss. |
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Initiiert wurde beides von dem ehemaligen Bundestagsabgeordneten
Wolfgang Wodarg (SPD), der in der Parlamentarischen Versammlung des
Europarates noch als Vorsitzender des Unterausschusses für
Gesundheit amtiert. Wodarg ist selber Arzt und Epidemiologe, er hält
den Umgang mit der so genannten Schweinegrippe für „einen der
größten Medizinskandale des Jahrhunderts“. Man habe Millionen
gesunder Menschen unnötigerweise dem Risiko mangelhaft getesteter
Impfstoffe ausgesetzt, schreibt er in seinem einstimmig
beschlossenen Antrag.
Dafür, daß die Impfstoff-Hersteller so prächtig verdienen konnten,
habe man „auch Körperverletzung in Kauf genommen“, sagte Wodarg dem Tagesspiegel. Dabei sei die Schweinegrippe „erheblich
harmloser“ als alle Grippewellen der Vorjahre und habe „nicht
einmal ein Zehntel der hierbei üblichen Todesfälle“ verursacht.
Beschäftigen müßten sich Europarat und Berichterstatter laut
Wodarg insbesondere mit der Rolle der
UN-Weltgesundheitsorganisation (WHO), die im Juni für die Schweinegrippe die höchste Pandemiestufe ausgerufen
hat. Es
könne nicht sein, daß man die Pandemie-Definition einer
Organisation überlasse, die offensichtlich dem Einfluß von
Pharma-Verkäufern unterliege.
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