|
|
Um die seit letztem November
grassierende Maul- und Klauenseuche (MKS) und neuerdings auch
Vogel-grippe einzudämmen, hat die süd-koreanische Regierung das
Keulen (Umbringen) von Millionen Schweinen, Rindern und Geflügel
angeord-net. Angeblich wurden bisher bereits vier Millionen (!)
Schweine getötet.
Unsere britische
Partner-Organisation CIWF berichtet, daß diese Massen-keulungen
Südkoreas und besonders das Lebendig-Vergraben internationa-len
Richtlinien zuwiderhandeln. Eine flächendeckende Impfung
anstelle der Massenkeulungen, die Südkorea bislang allerdings
verweigert hat, wäre effektiver, billiger und v. a. wesentlich
humaner! Die Tiere werden dabei laut unabhängigen Quellen
großteils lebendig in Gruben geworfen und begraben, wo sie einen
grausamen Erstickungstod erleiden. Neuerdings sollen außerdem
noch an die 3 Millionen Hühner - ebenfalls großteils lebendig
begraben - als Maßnahme gegen die Vogelgrippe umgebracht worden
sein. |

Korea: Millionen Schweine lebendig verscharrt |
Das Lebendig-Vergraben der Schweine hat um
Weihnachten herum begonnen und die Anzahl der Opfer wird
mittlerweile auf mehrere Millionen Tiere geschätzt. Joyce D’Silva,
PR-Direktorin von CIWF dazu: „Wir sind entsetzt, daß Südkorea
offensichtlich Schweine einfach in Gruben wirft und sie lebendig
verscharrt! Dies ist auch völlig im Gegensatz zu den internationalen
Richtlinien der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE), welche
die koreanische Regierung vor fünf Jahren unterzeichnet hat. Wir
appellieren an die koreanische Regierung, diese entsetzliche Praxis
umgehend zu beenden und sicherzustellen, daß Tiere entweder geimpft
werden oder wenn schon getötet, dann auf möglichst humane Weise".
Auch ANIMAL SPIRIT
schließt sich nach diesen Medienberichten über die entsetzlichen
Massenkeulungen der Schweine, Rinder und Hühner in Südkorea nun dem
internationalen Protest an und startet heute eine
Online-Petition mit Protestschreiben
an den südkoreanischen Botschafter in Wien bzw. dessen
Regierung. |