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12. 01. 2006 - Massenhysterie in der Türkei - Tiermord brutal! Bitte um Proteste
 

Die ganze "zivilisierte" Welt ist erschüttert über die Entwicklungen in der Türkei und der derzeitigen Vogelgrippe-Hysterie. Medienberichte zeigen fast täglich, wie die armen Tiere in brutalen Treibveranstaltungen gefangen, in Säcke gesteckt und lebendig in Erdlöchern verscharrt oder verbrannt werden. Die armen Menschen, denen ihr großteils gesundes Vieh beschlagnahmt wird, verlieren fast alles für ihr Überleben. Und die ganze Welt sieht zu. Tierschutz hat hier absolut keinen Stellenwert. Die von Medien, Politikern und Pharmaindustrie geschürte Massenhysterie der Menschen vernichtet alles - Millionen gesunder Tiere und Existenzen tausender Familien.

Dazu Tierarzt Dr. Franz-Joseph Plank von ANIMAL SPIRIT: "Die Hintergründe dieses Massakers sind nicht etwa bei ein paar erkrankten Tieren zu suchen, sondern in massiven Geschäftsinteressen der Geflügel-, Fleisch- und Pharmamafia. Denn es gäbe ja in der EU einen wirksamen Impfstoff gegen die Geflügelpest, nur ist dessen Einsatz nach wie vor aus undurchsichtigen Gründen verboten. Stattdessen sollen nun wieder - wie schon vor ein paar Jahren bei der MKS-Seuche in England oder bei BSE - millionenfache Opfer gesunder Tiere gebracht werden und hunderte Scheiterhaufen brennen. Als modernes "Sühneritual" - nur büßen nicht diejenigen Menschen, die es durch Massentierhaltung, Überzüchtung und internationale Tiertransporte verursachen, sondern wieder einmal unschuldige Tiere. Ein Ritual zur Volksberuhigung, um den uninformierten Konsumenten weiter Sand in die Augen zu streuen, damit nur ja nicht der exzessive und krankmachende Fleisch- und Eierkonsum einbricht!"

Ein "Reinigungs-Ritual" und Blutopfer, das wider alle Vernunft verstößt: Denn es wäre wesentlich billiger, flächendeckende Impfzonen einzurichten, als Millionen Tiere zu vernichten und dann - zumindest in den EU-Ländern - den Massentierhaltern den vollen Wert aus unseren Steuergeldern zurückzuerstatten. Millionen gesunder Tiere, auch Wildtiere, werden brutal vernichtet, nur wegen der menschengemachten Massenhysterie. Hat man je gefragt, wieviele Menschen an normaler Grippe sterben und wer daran die Schuld hat und wieviele Menschen täglich im Verkehr sterben? So gesehen müßte man alle Autos in Gruben werfen oder verbrennen.

Wir ersuchen die türkische Regierung, den Massenmord und die Brutalitäten an Tieren, die offenbar nur veranstaltet werden, um ihre "EU-Reife" zu beweisen, umgehend einzustellen. Das Gegenteil ist nämlich der Fall: Wer derartig mit seinen Mitlebewesen umgeht, kann nicht Teil einer Wertegemeinschaft werden, die zumindest in Grundsätzen den Schutz von Tieren in ihren Gesetzen verankert hat.

Bitte leiten Sie untenstehendes Schreiben von Jörg-Peter Schweizer an die türkische Regierung, an EU- und nationale Behörden weiter.

An die
Bunderegierung
Ballhausplatz 2
1010 Wien

Bürgertelefon: 0800/222666

An die
Botschaft der Türkei
Prinz-Eugenstr. 40
1040 Wien

Tel: 01/5057338

 

Stuttgart, den 11. Januar 2006
 

Jörg-Peter Schweizer
D-70174 Stuttgart
Jägerstr. 55
Tel. u. FAX: (0711) 299 81 59
e-mail:
jp.schweizer@gmx.de

 

Betr.:  Grausamste tierquälerische Methoden, mit denen Geflügel im Zuge der Vogelgrippe - in der Türkei - getötet wird.

Aufforderung der Mitbürgerinnen u. Mitbürger, sich dem Protest anzuschließen und bei den zuständigen Organen, Regierungen und der EU zu intervenieren.
 

Sehr geehrte Damen & Herren,

als Bürger der EU zeige ich Ihnen an, daß ich in besonders scharfer Form das Vorgehen türkischer Behörden und Organe im Umgang mit Geflügel und dessen Massentötung, im Zuge der Vogelgrippe in der Türkei, verurteile. Die seit vielen Tagen in den Print- und visuellen Medien vielfach dokumentierte brutale Tierquälerei und Massentötungen von Geflügel wird offensichtlich ohne jegliche Betäubung (humane vorherige Tötung durch schonende Euthanasie) in Akkordzeit durchgeführt. Dabei werden sämtliche Geflügelbestände im ganzen Land zu Millionen, neuerdings sogar auch Zier- u. Stubenvögel, lebendig in dafür ausgehobenen rießigen Massengräbern, in Säcken verschnürt, lebendig hineingeworfen, mit Löschkalk bestreut und lebendig begraben und auch lebendig verbrannt (pietetlos "entsorgt").

Aus, für jeden zivilisierten Bürger, nicht nachvollziehbaren Gründen einer Kostenersparnis wird dabei ein zuvor erforderliches humanes Betäuben (sanfte Euthanasie) vorsätzlich unterlassen. Daß diese unsere Mitgeschöpfe ebenso Seelenwesen mit Schmerzempfindung sind wie der Mensch, wird in der Türkei einfach ignoriert.

Alleine mal davon abgesehen, daß die vielen Millionen von der Tötungsaktion betroffenen Tiere überhaupt nicht von der Vogelgrippe erkrankt sind, sondern daß es sich hierbei lediglich um wenige einzelne Tiere handelt, ist ein betäubungsloses und lebendiges Begraben von schrecklicher Erstickungsqual und durch das Bestreuen mit Löschkalk von besonders grausamem Verätzungsschmerz begleitet, mit panischer Todesangst und unendlich langem furchtbaren Todeskampf.

Die Art der Massentötung in der Türkei, durch die türkischen Behörden und Organe, ist zutiefst unmenschlich, grausam und barbarisch in brutalster Form, eine menschliche Perversion des Denkens, eine schlimme Versündigung und Mißachtung an der Schöpfung und somit ethisch und moralisch unhaltbar !

Dieses bei weitem und mit nichts zu rechtfertigendem schreckliche Verbrechen türkischer Behörden und Organe in der Türkei, an der Schöpfung und unseren Mitgeschöpfen, ist zutiefst sittenwidrig, eines zivilisierten Staates nicht würdig und verletzt in grober Weise mein ethisch und moralisches Empfinden und das unzählig vieler Mitbürgerinnen und Mitbürger unseres Landes ebenso, in deren Namen ich auch spreche.

Mit Nachdruck fordere ich daher die Bundesregierung, die Türkische Botschaft und die Europäische Kommission in Brüssel, sowie das Europäische Parlament in Strasbourg auf, mit besonders deutlichem Nachdruck auf die Behörden in der Türkei und auf die Türkische Regierung unter massivem Protest dahingehend einzuwirken, um die Massentötungen am Geflügel mit brutalsten Methoden von grausamer Tierquälerei, sofort zu beenden und für weitere evtl. unvermeidbaren Tötungen, die betroffenen Tiere zuvor in humaner Weise durch sanfte Euthanasie zu betäuben .

Ich fordere die Medienlandschaft, dazu auf, die schrecklichen Bildbeiträge im Fernsehen nicht nur zu bringen, sondern auch zu kommentieren und die Fernesehzuschauer auf die grausamen, barbarischen und sittenwidrigen Zustände von schlimmster Tierquälerei hinzuweisen und zu ermuntern, in eigener Person aktiv zu werden und bei der Bundesregierung und der Europäischen Kommission (EU-Parlament) zu intervenieren mit massiven Protestaktionen.

Die Bildberichtserstattungen vom Fernsehen waren bisher außer Bildbeiträgen leider immer kommentarlos, was es die sinnlose Tierquälerei betrifft, warum eigentlich?

Solange das Elend der Tiere zum Himmel schreit, wird das Leid der Menschen nicht aufhören!

Bitte, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, protestieren auch Sie!

gez. Jörg-Peter Schweizer  (Stuttgart)

Bürger der EU und BR-Deutschland

 

Rückfragehinweis:  Dr. Franz-Joseph Plank, (+43) 0676/7082434

 

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Am Hendlberg 112, A-3053 Laaben
Tel: +43 (0) 2774/29 330
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