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Bei der diese Woche
stattfindenden Wintertagung des Ökosozialen Forums stand gestern
im Schweinezucht-zentrum Gießhübl bei Amstetten (NÖ) das Thema
"Schweineproduktion" am Programm. Dabei gesellte sich zu den
Hunderten Schweinezüchtern und Mästern auch ein kritischer
Tier-schützer. Dieser glaubte allerdings kaum, seinen Ohren
trauen zu können, denn trotz herrschender Wirtschaftskrise
scheint bei den Schweinebauern noch kaum ein Um-denken
stattgefunden zu haben. |

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So sieht man dort nach wie vor die extrem grausamen
"Kastenstände" (lebenslange, knapp körpergroße Metallkäfige für
Zuchtsauen, auch "eiserne Jungfrauen" genannt) als das Non plus
Ultra der Schweineproduktion. Und das, obwohl diese selbst nach
EU-Recht ab 2013 - zumindest für den Großteil der
Trächtigkeitsperiode - verboten sein werden, zugunsten einer
artgemäßeren Gruppenhaltung.
Wozu man allerdings wirklich "gratulieren" muß, ist
die Tatsache, daß es den Veranstaltern gelungen ist, gestern
offenbar einen der letzten Ernährungswissenschaftler aufzutreiben
(Prim. Dr. Meinrad Lindschinger aus Graz), der auch im Jahre 2009
noch immer behauptet, Schweinefleisch sei nicht nur gesund, sondern
sogar für die menschliche Ernährung "notwendig", weil dessen
Proteine dafür sorgen, "daß defekte Zellen repariert werden" und
darüber hinaus "Kinder intelligenter aufwachsen"...
Wer heutzutage noch derartige steinzeitliche Thesen
in aller Öffentlichkeit verbreitet, wo durch Dutzende groß anglegte
Studien erwiesen ist, daß v.a. Schweinefleisch entscheidend zu
den meisten Zivilisationskrankheiten beiträgt wie etwa Darmkrebs,
Herz-Kreislauferkrankungen, Herzinfarkt, Fettleibigkeit, Diabetes,
Gicht, Rheuma, Allergien etc. und fleischarme bzw. fleischlose
Ernährung in den meisten Bereichen ein gesünderes und längeres Leben
erwarten läßt, der legt den Verdacht nahe, daß er von gewissen
Lobbys gesponsert wird. Und tatsächlich - unmittelbar nach
Beendigung des Vortrages dieses "Ernährungswissenschaftlers" -
erging vom obersten Schweine-Lobbyisten Österreichs der Ruf an die
AMA (und damit an die Steuerzahler), doch mehr Geld in die Bewerbung
des ach so gesunden Lieblingsgerichtes von Herrn und Frau
Österreicher fließen zu lassen....
Na dann: Mahlzeit!
Tierarzt Dr. Franz-Joseph Plank, ANIMAL SPIRIT
Im Folgenden zur Richtigstellung ein kurzer
Beitrag aus einem aktuellen Gesundheits-Fachbuch sowie etliche links
zum Thema (Schweine-) Fleisch und Gesundheit:
"Schweinefleisch - nichts für eine gesunde
Ernährung"
(Aus dem Buch «Bioenergietherapie» von Keymer/Schmedtmann/Will,
ISBN 3035050090):
Schweinefleisch ist während und nach einer Therapie absolut
verboten. Das betrifft nicht nur das Schweineschnitzel, sondern auch
alles andere, was mit Schweinefleisch hergestellt wird: jegliches
Schweinefleisch, Wurst mit Schweineanteilen, Speck, Schinken etc.
Warum sind wir so strikt? Warum ist eine absolute Einhaltung des
Schweinefleischverbotes so notwendig? Weil Schwein für den
Menschen hochtoxisch, also hochgiftig ist. Das hat vielerlei
Gründe: Schweinefleisch hat einen sehr hohen Fettgehalt.
Selbst sogenanntes mageres Schweinefleisch enthält noch große Mengen
Fett, da dieses im Gegensatz zu anderen Fleischsorten (zB. Schaf
oder Rind) auch intrazellulär angereichert wird. Schweinefleisch hat
einen hohen Cholesteringehalt. Schweinefleisch enthält ein
Eiweiß, das aufgrund seiner Struktur eine hohe Verwesungsrate
hat. Es geht sehr schnell in Fäulnis über. Die dabei entstehenden
Fäulnisprodukte belasten Darm, Lymphe, Blut und Ausscheidungsorgane
erheblich.
Die Eiweißstruktur des Schweinefleisches ist
derjenigen des menschlichen Fleisches ähnlich. Dadurch wird es bei
der Verdauung vom Abwehrsystem nicht als Fremdkörper erkannt,
sondern kann leicht durch die Darmwand ins Lymphsystem und ins Blut
gelangen, mitsamt seinen Eiweißfäulnisprodukten und Toxinen.
Schweinefleisch hat eine negative Wirkung auf das Bindegewebe
(Aufquellen infolge schwefelhaltiger Verbindungen).
Schleimsubstanzen des Schweinefleisches werden in Sehnen, Bändern
und Knorpeln eingelagert. Dadurch entstehen typische Erkrankungen
wie Rheuma, Arthritis, Arthrose, Bandscheibenschäden.
Schweinefleisch enthält eine hohe Histaminkonzentration, die höchste
der Schlachttiere. Histamin ist jedoch der stärkste Auslöser
allergischer Reaktionen. Es unterstützt auch entzündliche
Prozesse wie Abszesse, Furunkel, Darmentzündungen,
Venenentzündungen aber auch entzündliche Hauterkrankungen wie
Ekzeme. Ein mit Schweinefleisch ernährter Körper ist weniger
streßbelastbar und neigt deswegen eher zu Magengeschwüren und
zum Herzinfarkt. Die Gifte des Schweinefleisches stören
Nervenfunktionen und damit alle anderen Funktionen des Organismus.
Insgesamt ist das Schwein in der Massentierhaltung ein krankes,
verseuchtes Tier. Das ist bei den sogenannten Bio-Schweinen
nicht wesentlich anders.
Genauere Informationen über die schädliche Wirkung -
insbesonders des Schweinefleisches - unter
http://www.beepworld.de/members51/islamru2/sfleisch.htm
Weitere Infos zum Thema auch unter
www.animal-spirit.at/vegleben/navigacni.html oder
www.vegetarismus.ch oder
www.pro-ahimsa.at/ |