
Reges Treiben herrscht bei uns am Gnadenhof Hendlberg
Hunde/Katzen
Ziegen
Esel
Pferde
"Annemarie"
Schafe
Hängebauchschweine
Kaninchen
Hühner
Anfahrtsplan
Unsere Haus- und
Hofhunde „Gioia“ und „Sammy“ spielen und toben sehr gerne
miteinander über die Wiesen bzw. über die verschneiten Hügel. Unseren
kastrierten Katern „Timmy“, genannt der „Kampfschmuser“, sowie
„Carlo“ und „Simon“, drei von 13 Katzen am Hendlberg, kann
man ihr Glück und ihre Zufriedenheit regelrecht von der Nasenspitze
ablesen.
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Unsere Gnadenhof-Tiere ...
... jedes hat
seine eigene Geschichte zu erzählen
Unsere Esel
„Pinocchio, Paulina und Philipp“, sind noch immer hier bei uns am
Hendlberg. Unseren jüngsten Esel-Zugang „Felix“ haben wir im
Dezember 2011 vor dem Schlachter gerettet:
Felix, Pinocchio und Philipp teilen sich mit unseren 20
Ziegen rund um „Zeus, Apolonia, Marie“ & Co. die obere Hausweide.
Sie sind schon wie eine große Familie, Streit gibt es praktisch nie, die
Rangordnung ist längst ausgefochten, denn Esel und Ziegen sind ja
eigentlich sehr friedliebende Zeitgenossen. Die Esel teilen sich nicht
nur die saftige Weide, sondern auch die Hütte mit den Ziegen, die groß
genug für alle ist und immer gutes Heu vorrätig hat.
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Anläßlich unserer Aktionen gegen die
alljährlichen Fohlenauktionen in Tirol, Maishofen, Stadl–Paura und
Abtenau jeden September bzw. Oktober, wo jedesmal mehr als 500
Noriker- und Haflingerfohlen zum Verkauf anstehen – ein Großteil davon
als "Schlachtvieh" für Italien – erbarmten wir uns bereits im Jahr 2003
der Eselstute Paulina, die so wie die meisten anderen zum Metzger
gegangen wäre: Wir kauften Paulina um den stolzen Preis von 400,-
€ frei. Paulina war die ärmste von drei Eseln, da sie zusätzlich lahmte
und wegen der schlechten Haltung an schmerzhafter Hufrehe litt. Jetzt
kann sie sich hier am Gnadenhof Hendlberg erholen und muß kein
Schlachtermesser mehr fürchten. Paulina ist auf das untere Hofgelände
übersiedelt, da ihre Hufe sich leider nie ganz erholt haben und auch ihr
Lungenleiden einer ständigen Beobachtung
bedarf. Am liebsten würde sie allerdings
den ganzen Tag bei uns im Büro verbringen…
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„Philipp“
hingegen stammt von einem Tierpark in den Hohen Tauern, wo er damals zu
Bärenfutter verarbeitet worden wäre. „Pinocchio“, unser
„dienstältester“ Esel, macht allmorgendlich den Hähnen Konkurrenz mit
einem langen, herzzerreißenden Iiiaaah, und stellt damit sicher, daß er
und seine Herde sicher nicht als letzte gefüttert werden.
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Bereits 2005 haben wir
die beiden Shetty-Ponys Benjamin und Bernadette ebenfalls
in Maishofen noch in letzter Minute vor dem Abtransport zum Schlachter
freigekauft. Weil sie inzwischen schier unzertrennlich geworden sind,
dürfen sie auch bis zum Rest ihres Lebens hier am Hendlberg bleiben.
Benjamin leidet zwar jeden Sommer wieder an seinem Sommerekzem, aber mit
unseren regelmäßigen Waschungen, Cremes und dem „Ganzkörperkondom“ aus
leichtem, atmungsaktiven Material haben wir auch das in den Griff
bekommen. Im Mai 2007 hat sich zu den beiden auch noch die alte Stute
Sina dazugesellt, die wir aus einer schlimmen Privat-Haltung
herausgeholt haben. Ganz schlimm haben die Hufe ausgesehen: Die hinteren
wurden wohl in ihrem Leben noch nie geschnitten und waren regelrechte
„Bockhufe“, sie konnte kaum länger auf einem stehen. Unser Hufschmied
meinte, so etwas hätte er in seinem Leben noch nie gesehen ... Aber
jetzt hat sie sich bei uns großteils erholt und freut sich ihrer
restlichen Lebenstage.
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„Annemarie“,
die bildhübsche und zutrauliche Jersey-Kuh, kam im Sommer 2009 zu uns,
da sie mitsamt ihrer Ziegen- und Schaffamilie leider ihren Platz
verloren hatte und so ebenfalls bei uns Unterschlupf bekamen.
Annemarie ist total verschmust und glaubt offenbar, daß sie selber
eine Ziege ist. Sie lebt daher auch mit ihren besten (Ziegen-)Freunden
„Tina“ & „Viktor“ direkt am Hof und bringt uns mit ihrer
drolligen Art immer wieder herzlich zum Lachen … |
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Das kleine
Lämmchen „Isidor“ stand eigentlich als Osterlamm auf der
Speisekarte. Doch Isidor hatte Glück, feinfühlige Menschen haben es
nicht übers Herz gebracht, ihn zu schlachten und zu essen. Bei uns hat
das Lämmchen 2008 einen Platz fürs ganze Leben gefunden. Zuerst war er
ganz in die Hündin Gioia vernarrt. Aber weil der kleine Widder ja noch
lernen mußte ein Schaf zu sein, haben wir ihn dann doch zu der
Schafherde gebracht. Jetzt ist er erwachsen, natürlich kastriert und
inzwischen ist er auch schon durch und durch Schaf und Herdentier.
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„Julchen“
und „Mozart“, die wohlerzogenen Hängebauchschweine, sind seit
2008 bei uns, es waren Wohnungsschweine und daher leben sie nicht mit
unseren ungezogenen Rabauken „Rudi Rüssel“, „Black Jack“ und der
restlichen Bande auf der unteren Schweineweide. Sie haben nämlich nie
gelernt, sich gegenüber ihren Artgenossen zu behaupten. Das macht den
beiden aber gar nichts aus. Sie teilen sich eine Box direkt am
Hofgelände, kuscheln sich v. a. im Winter im dicken Stroh ganz eng
zusammen und genießen die volle Aufmerksamkeit von uns Zwei-Beinern.
Julchen ist darüber hinaus sehr kommunikativ, sobald sie uns Menschen
sprechen hört, gesellt sie sich mit wedelndem Schwänzchen dazu und
grunzt ihre Meinung zu allem!
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Die vielen Kaninchen am Hendlberg
leben Sommer und Winter in Freilandhaltung, natürlich mit genügend
Hütten und Unterschlupfen, damit sie vor dem Wetter und der Sonne
geschützt sind, wenn sie es wollen. Viele haben wir aus schlimmen
Mastfabriken befreit, aber auch aus Tierversuchslabors oder schlechter
privater Haltung. Auch wenn Kaninchen nicht allzu alt werden und daher
ein steter Wechsel stattfindet, so genießen sie doch die Zeit hier am
Gnadenhof und ihre Freiheit in vollen Zügen.
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Da sich unsere Hühner wegen der Überzüchtung und
Altersschwäche immer wieder ziemlich dezimieren, bekommen wir auch immer
wieder „Nachschub“ aus Hühnerbatterien, aber auch von ebenfalls vor dem
Schlachter geretteten Freilandhühnern (auch sie dürfen aus
„Rentabilitätsgründen“ nur eine Legeperiode, also max. 14 Monate, Eier
legen). Wir
müssen gehörig aufpassen, dass wir immer alle gelegten Eier entdecken, um nicht unerwünschten Nachwuchs am
Gnadenhof zu „produzieren“.
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Zu besichtigen ist unser Gnadenhof "Hendlberg", Am
Hendlberg 112,
3053 Laaben, nach vorheriger Anmeldung unter 02774/29330 bzw.
0676/705 93 63 (Sandra und Regina).
Anfahrtsplan
Hendlberg
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