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Vegetarier-Bund Deutschlands e.V.: Tier im Judentum
 

oben: Pesach Haggada (Erzählung über den Auszug aus Ägypten, die zum jüdischen Opferfest vorgelesen wird - der Schreiber und sein Hund)


I
nitiative Tier im Judentum

Koscherer Vegetarismus

Tierschutz und Tierrechte sind eine uralte jüdische Tradition - die Intiative "Tier im Judentum" will daran anknüpfen;

Ein Beitrag von Hanna Rheinz

Um es vorneweg zu sagen: Jüdisch und vegetarisch gehört zusammen. Wer die jüdische Tradition ernst nimmt, erkennt rasch, dass kein Weg am Vegetarismus und Veganismus vorbei führt. Im Alltag freilich finden wir „pragmatische Lösungen“ unterschiedlichster Couleur. Der Grund? Für viele jüdische Vegetarier ist kein Fleisch zu essen einfach „das kleinere Übel“, denn es ist sehr aufwendig, im Berufsalltag, also meist in Kantinen oder Gasthäusern, die Gebote der Kaschrut einzuhalten, denn sie schränken den Kreis der erlaubten Nahrungsmittel ein, definieren eindeutig, wie sie zubereitet werden (und wie nicht!) und bestehen auf der strikten Trennung von milchiger und fleischiger Küche. Dies bedeutet im Klartext: zwei verschiedene Spülbecken, Kochutensilien und Geschirre und - im öffentlichen Bereich - möglichst einen „maschgiach“ einen rabbinischen Kontrolleur! Soweit zur jüdischen Gesetzeslage.

"Was gerade in Deutschland gern vergessen wird: Die älteste Tierschutzbewegung der Welt nahm ihren Anfang mit dem jüdischen Religionsgesetz, der Halacha und ihren zahlreichen Geboten und Verboten."
Hanna Rheinz, Psychotherapeutin, Kulturwissenschaftlerin, Publizistin und Dozentin verfasste diesen Beitrag für das VEBU-Magazin natürlich vegetarisch.

Für manch einen, der hierzulande jüdisch und vegetarisch ist, mag somit die eigene Bequemlichkeit an erster Stelle stehen, oder die Tatsache, daß Koscherfleisch eben nicht im Supermarkt um der Ecke ausliegt, sondern meist als Import aus Frankreich bestellt werden muss. Der tierschutzorientierte jüdische Vegetarier und Veganer befindet sich in Deutschland in einer Minderheit. Unsere Vorbilder leben leider nicht mehr unter uns, und wenn sie überhaupt noch leben, leben sie weit weg, nämlich in den USA. Hier liegt - fast möchte man sagen - das Mekka der jüdischen Tierschutz- und Tierrechtsszene, und manch ein einsam in Deutschland vor sich hinsinnierender jüdischer Tierfreund wünscht sich ein Quentchen der Aktivitäten, wie sie von jenseits des Atlantiks berichtet werden.

Dennoch, es gibt sie: Jüdische Tierschützer und Tierschützerinnen, die ein brennendes Interesse daran haben, mehr von der eigenen jüdischen Tradition zu erfahren und Kontakt mit Gleichgesinnten zu knüpfen. Ich will eine solche Informationsplattform und Kontaktbörse bieten.
Denn in den jüdischen Gemeinden in Deutschland sind wir Einzelkämpfer; dem deutschen Tierschutz ebenso wie dem deutschen Vegetarismus haftet leider noch immer der Hautgout der Nazi-Ideologie an. Erinnert sei an das Unwort „Veget-Arier“ und das unsägliche Totschlag-Argument: „Hitler war auch Vegetarier - und Tierfreund“. Beides stimmt nicht: Hitler war Wurstesser, und seine Schäferhündin war ein geschlagener Hund, der alle Anzeichen geprügelter Unterwürfigkeit und Ängstlichkeit zeigte.

Man müsste jedes Ding mit anderen Augen betrachten. Ein Hund könnte in einem Menschen leben und ein Mensch in einem Hunde. Ein Pfund von frischen Fischen könnte ein Pfund von zappelnden Seelen sein.    Mendele Mojcher Sforim

Schlachthöfe, Konzentrationslager, Kriegsschauplätze:
nur graduelle Unterschiede

Viele Überlebende des Holocaust erinnern sich mit Schrecken an die in den KZ patrouillierenden, scharfen deutschen Schäferhunde und an die „Verdienste“ des deutschen Tierschutzes und der Tierschutzgesetzgebung aus dem Jahr 1933 sowie den Nürnberger Rassegesetzen, die Juden die Haustierhaltung verboten. Überlebende berichten, wie sie vor der Deportation an nichts anderes denken konnte als daran, den geliebten Wellensittich zurücklassen zu müssen, andere berichten, daß zu den größten Verlusten ihrer Kindheit gehörte, geliebte Hunde und Katzen im Stich gelassen zu haben, bevor sie von Eltern und Freunden weggerissen wurden. Juden sind meist große Tierliebhaber. Jahrhundertelange Verfolgung und Entrechtung haben die Sensibilität Schwachen und Opfern gegegenüber geschärft, und für Menschen, die entwurzelt, deren Familien ermordet worden sind, ist die Beziehung zu Tieren eine wichtige Quelle der Lebensfreude und des Optimismus. Angesichts der massiven seelischen Verwundungen, erscheint ein Begleittier als treuer Partner. Im Gespräch mit Holocaust-Überlebenden fällt auf, dass die Erinnerung an das verlorene Heimtier oft zum Sinnbild aller Verluste, aller Trauer geworden ist, denn wie das Tier verschwanden Eltern und Großeltern, Verwandte und Freunde und kehrten nie wieder. Es waren die Nazis, die die Tötung von Menschen erstmals industriell organisierten, eine Technologie, die heute weltweit in den großen Schlachtanlagen und Zuchtbetrieben praktiziert wird. Dass dieser historische und biographische Hintergrund eine vegetarische oder vegane Lebensweise nahelegt, liegt auf der Hand, nicht nur aus gesundheitlichen oder alltagspraktischen Gründen, sondern auch aus der Überzeugung heraus, denn zwischen den Schlachthöfen, den Konzen- trationslagern und den Kriegsschauplätzen bestehen nur graduelle Unterschiede.

Was ist koscher?

Eine Frage, die in der Zeit der Massentierzucht anders beantwortet werden muss, als in talmudischen Zeiten. Die Gebote der Schechita, des Schächtens, und der Kaschrut, der koscheren Zubereitung der erlaubten Nahrungsmittel, sind unter den Bedingungen des Massenzucht nicht mehr anwendbar.
Aus diesem Grund lehnen Juden die Kaschrut, so wie sie heute praktiziert wird, ab. Als Alternative hat sich der Begriff der Öko-Kaschrut etabliert, der in mancher Weise eher der Vollwerternährung ähnelt. Die Frage: „Was ist koscher?“ bezieht hier die Tierhaltung mit ein. Ein Ei aus einer Legebatterie kann nicht koscher sein, da es das Verbot der Tierquälerei unterläuft. Gleiches gilt für Fleisch aus Tierfabriken. Jüdische Vegetarier und Veganer gehen weiter. Erst wenn das Verbot zu töten ernst genommen wird und Tieren ein Lebensrecht zugestanden wird, kann sich Mitgefühl und Frieden wieder zwischen den Menschen ausbreiten. Im Vegetarismus und Veganismus kommen somit nicht nur diätetische, sondern ebenso spirituelle Aufgaben zum Ausdruck. Überdies ist, so das Argument, nach der Zerstörung des Tempels die Opferung von Tieren und der Verzehr von Fleisch obsolet geworden. Der Babylonische Talmud, der im 7. Jahrhundert d.Z. kompiliert wurde, betont (Pesachim 109a), Juden seien nicht mehr verpflichtet, an den Hohen Feiertagen und aus sakralen Gründen Fleisch zu verzehren. Jüdische Glaubenstreue komme gerade dadurch zum Ausdruck, auf das Töten und den Fleischverzehr zu verzichten.
Leider mangelt es hierzulande nicht nur an vegetarisch lebendenden jüdischen Repräsentanten, sondern auch am Willen, die vegetarische, ganz zu schweigen von der veganen, Lebensweise in den Gemeinden zu verankern. Hierzulande gilt noch immer: Man isst fleischig. Anders in den USA und Israel. Dort finden sich zahlreiche einflussreiche Rabbiner, die vegetarische und vegane Lebensweisen vertreten und sich dabei als besonders gesetzestreue Juden zu erkennen geben: „Und Gott sprach: Siehe, ich geb` euch alles Kraut Samen tragend, das auf der Fläche der ganzen Erde, und jeglichen Baum, an welchem Baumfrucht, Samen tragend, euer sei es zum Essen.“ Genesis 1:29

Vegetarische Tradition

Die vegetarische Tradition knüpft an das Tötungsverbot an, das im Judentum auch die Tiere als beseelte und empfindungsfähige Lebewesen miteinbezieht. Die Ebenbildlichkeit des Menschen mit Gott wird als moralische Forderung verstanden, der Schöpfung gegenüber mit Mitgefühl, in Verantwortung und Sorge zu handeln und nicht als Herrscher, Ausbeuter und Bezwinger der Natur. Die Vision der Friedfertigkeit und des Gewaltverzichts Tier und Natur gegenüber erwächst zwangsläufig aus dem Verbot zu töten und zu quälen, Lebendiges zu zerstören und zu verstümmeln - und schließt übrigens ebenso Pflanzen mit ein. Bäume und Sträucher dürfen nicht mutwillig zerstört werden. Es ist verboten aus Lust an der Zerstörung Zweige zu brechen oder Triebe zu beschneiden. Juden ist natürlich die Jagd ebenfalls verboten, da der Jäger Tiere quält und verstümmelt. Das Gebot, den Schabbat zu achten, gilt ebenso für die Tiere. Haus- und „Nutztiere“ haben ein Recht auf Schabbatruhe, der Mensch allerdings muss sie selbst an seinem eigenen Ruhetag füttern und versorgen oder aus der Not retten. Für die Pflanzen gilt, „Aber im siebenten Jahr lasse (das Feld) brach und gib es preis, dass davon essen die Dürftigen deines Volkes, und was die übrig lassen, mag das Getier des Feldes essen.“ (Schemot 23,11).

Der jüdische Vegetarismus steht auf 5 Säulen:

  1. Dem Gebot, die Gesundheit und das Leben zu erhalten (pikuach nefesch)

  2. Dem Verbot, einem Lebewesen Schmerz zuzufügen (tsa `ar ba` alei chaim)

  3. Dem Gebot, nichts zu vergeuden und zu zerstören (bal taschchit)

  4. Der Aufforderung, Bedürftigen zu helfen und für Gerechtigkeit einzutreten (Zedakah)

  5. Dem Gebot, sich für das Wohlergehen des jüdischen Volkes einzusetzen (Klal Israel).

All diese Gebote fördern den Verzicht auf Fleischkonsum und legen ein ganzheitliches Menschenbild nahe, in dem Menschen auf die Ressourcen der Erde Rücksicht nehmen und Verantwortung nicht nur für die Hungrigen und Bedürfende der eigenen Generation Rücksicht nehmen, sondern auch für den Schutz der Ressourcen für künftige Generationen.
Die Annahme, dem Menschen sei erlaubt „Herrschaft über die Natur“ auszuüben, ist in der Geschichte der jüdisch-christlichen Tradition als eine Art Freibrief für Grausamkeit und Willkür mißverstanden worden. Doch die Erlaubnis die Natur zu nutzen, bietet keine Entschuldigung für Ausbeutung und Unterjochung. Im Gegenteil: der Mensch ist nach jüdischer Tradition gerade wegen seiner Gottesebenbildlichkeit zu Verantwortung, Mitgefühl und Sorge über Tier und Natur aufgefordert. Der erste Mensch Adam war Vegetarier. Erst nach der Sintflut wurde dem Menschen zugestanden - unter strengen Auflagen, und somit lediglich als Ausnahmeregelung – beseelte Lebewesen zum Verzehr zu töten. Der Anstieg des Fleischverzehrs, die zunehmende Grausamkeit der Produktions- und Schlachtbedingungen von „Fleisch“, i.e. empfindenden und beseelten Lebewesen, machen den Verzicht auf Fleisch und von Tieren geraubten „Produkten“ zwingend notwendig. Rabbiner Abraham Isaac Kook (1865-1935) hat diese tierfreundliche vegetarische und vegane Tradition des Judentums in Erinnerung gerufen: „Der Begriff der Herrschaft des Menschen über die Natur wie in der Tora erwähnt, bedeutet nicht, dass ein Despot das Ruder ergreift, alle anderen Lebewesen tyrannisiert und unterjocht, um eigene Interessen mit kaltem Herzen zu verfolgen. Vom Schöpfer wird gesagt: "Er wird eine Welt der Freundlichkeit errichten."

Das obige Bild finden Sie auch auf der Homepage der Initiative: Der Baum des Lebens wird von Tieren bewacht und ist zugleich Symbol der Tora, der Heiligen Schrift. Von seinen Wurzeln tief in der Erde reichen die Äste des Baumes bis weit hinein in den Himmel. Machtvolle Löwen sitzen zu beiden Seiten des Baumstammes, und Vögel verbinden die Krone des Baumes mit den Sternen. Die Abbildung dieses Lebensbaumes stammt aus dem Jahr 1287 und ist einer italienischen hebräischen Bibel entnommen.

Heiligung des Lebens

Die Heiligung des Lebens wird in der Tora auf den Umgang mit Tieren bezogen: „Und heilige Menschen sollt ihr mir sein, und Fleisch eines auf dem Felde Zerrissenen esset nicht;“ (Exodus 22:30). Zahlreiche jüdische Erzählungen berichten vom Umgang des Menschen mit Tieren. Dem Menschen- typus des brutalen Jägers wie Nimrod und Esau werden Menschen wie der mitleidige und friedfertige Joseph und Isaak gegenüber gestellt. Auf die Fragen: "Wer ist gerecht?" und "Wer ist ein Zaddik?" wird das Vorbild Noahs genannt, der nicht ruhte und rastete, bevor nicht alle Tiere in der Arche zu den ihnen angemessenen Zeiten gefüttert und versorgt waren. Die Beziehung zwischen Mensch und Tierwelt wird als Vision des Paradieses betrachtet, das es im Hier und Jetzt und in jedem einzelnen jüdischen Lebensentwurf, so die spirituelle Botschaft der jüdischen Mystik, vorzubereiten gilt.

Pflicht dem Tier gegenüber

Die jüdische Tradition unterscheidet zwar zwischen reinen und unreinen Tieren hinsichtlich ihrer Nutzung als Nahrung und Kleidung, kennt jedoch nicht die Vorstellung der Ausrottung des „Ungeziefers“. Als Rabbi Jehuda HaNassi ein Rattennest in seinem Haus fand, wies er seine Magd an, es nicht zu zerstören, denn, „Gottes Erbarmen ruht auf allen seinen Geschöpfen.“ Andererseits darf man Katzen halten, die als Geschöpfe dazu bestimmt sind, sich von Nagetieren zu ernähren. Somit werden die Beziehungen zwischen Tieren, hier zwischen Beutegreifer und Beutetier als Aspekte der Gnade verstanden, da sie den unterschiedlichen Bedürfnissen der Tiere entsprechen. Ferner gilt: „Der Gerechte kennt die Seele seines Tieres“ (Pirke Awot).
Im Perek Schira, dem Gesang der Natur, einer Textquelle, die auf König David zurückgeführt wird, ergreifen die Tiere, aber auch Pflanzen und Sternbilder, das Wort und stimmen in all ihrer Verschiedenartigkeit, jedes mit seiner eigener Stimme, in ein Loblied auf die Schöpfung ein. Die Maus sagt: „Ich lobe dich, Ewiger, weil du mich heraufgezogen und nicht meinen Feinden Freude an mir gegeben.“ Die Katze hingegen sagt: „Ob du hoch steigest dem Adler gleich, oder ob zwischen Sterne gesetzt ist dein Nest, von da stürze ich dich herab.“
Wer die Verse liest, die den Tieren im Perek Schira in den Mund gelegt werden, bemerkt, daß sie eine anthropozentrische Weltsicht zum Ausdruck bringen. Die Interessen des Menschen (Gottes), sein Nutzungsbegehren, ist unübersehbar. Doch Mensch und Tier werden als gleichberechtigte Glieder einer Schicksalsgemeinschaft der Geschöpfe betrachtet, die, obzwar sie verschiedeartig sind und einander oft rätselhaft bleiben, zu Respekt und Gesetzestreue aufgefordert sind. Der jüdische Vegetarismus entspringt die- ser halachischen (dem jüdischen Gesetz) eigenen Freundlichkeit Tieren gegenüber. Nicht Liebe zum Tier, die von subjektiver Willkür, Vorlieben oder Abneigungen bestimmt sein kann, sondern die Pflicht dem Tier gegenüber, die Forderung, auf der Grundlage des Mitgefühls für alle Lebewesen zu handeln, stehen an erster Stelle; kein Lebewesen ist mehr wert als ein anderes, keines hat ein höheres Lebensrecht als ein anderes.
„In welcher Weise glaubst du seiest du anders als ein Wurm?“, fragt der Baal Schem Tow, Begründer der mystischen Lehre des Chassidismus. „Auch ein Wurm dient seinem Schöpfer nach all seinen Fähigkeiten und mit allem, was er hat."

Tierschutz-Tradition wieder in Erinnerung zu rufen

Die Initiative plant das kulturelle Erbe dieser uralten jüdischen Tierschutz-Tradition wieder in Erinnerung zu rufen und einen jüdischen Beitrag zu den Diskussionen im Tierschutz und Tierrecht zu leisten. Unser besonderes Interesse gilt der jüdischen Spiritualität, insbesondere der Rolle der Tiere in der Kabbala und als Seelenbegleiter des Menschen.
Gerade in Deutschland besteht hier ein großes Wissensdefizit; bis auf den heutigen Tag wird zum Stichwort „Juden und Tiere“ ausschließlich das Schächten genannt - Folge einer Geschichtsverfälschung, die Antijudaismus und Antisemitismus in den Köpfen der Menschen bewirkten.

Mit Sitz in München und auf einem Bauernhof in der Nähe des Ammersees will die Initiative Tier im Judentum theoretisch und auch praktisch die jüdische Tierschutztradition fördern und erkennt in der Beziehung von Mensch und Tier die noch nicht entdeckte Kabbala der Tiere.

© Dr. Hanna Rheinz

Kontakt:
Initiative Tier im Judentum, Dr. Hanna Rheinz, Wörthstr. 29, 81667 München, Tel. 089-4483994,
info@tierimjudentum
www.tierimjudentum.de

Quelle: natürlich vegetarisch 1-2006; Vegetarier-Bund Deutschlands e.V.,
Blumenstr. 3, 30159 Hannover, Tel. 0511-3632050, Fax 0511-3632007, www.vegetarierbund.de

 

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